US-Börsen im Verlauf überwiegend im Minus - Technologiewerte schwach

S&P-500 vor 5. Verlusttag in Folge

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Montag im Verlauf überwiegend im Minus notiert. Vor allem im Technologiebereich ging es klar abwärts. Gegen 19.10 Uhr notierte der Dow Jones mit einem Plus von 101,87 Zählern oder 0,32 Prozent bei 31.596,19 Punkten. Der S&P-500 Index lag 0,33 Prozent im Minus bei 3.893,81 Zähler und steht damit bereits vor seinem 5. Verlusttag. Der Nasdaq Composite Index schwächte sich um deutliche 1,56 Prozent auf 13.657,44 Einheiten.

Die Vorsicht vieler Anleger angesichts steigender Anleiherenditen und die Sorge um eine steigende Inflation hätten den zunehmenden Optimismus über das Corona-Impfprogramm und den Weg zu einer wirtschaftlichen Wiederbelebung in den Hintergrund gedrängt, sagte Analyst Michael Hewson von CMC Markets.

Der Dow Jones wurde vor allem von den klaren Kursgewinnen bei Walt Disney unterstützt. Die Papiere des Unterhaltungskonzerns kletterten um mehr als fünf Prozent in die Höhe und markierten damit ein neues Rekordhoch. Im Technologiebereich verbilligten sich Apple um zwei Prozent. Tesla kamen um mehr als fünf Prozent zurück. Die Aktionäre von Microsoft mussten einen Kursverlust in Höhe von 2,5 Prozent verbuchen.

Auch die Papiere des Flugzeugherstellers Boeing standen im Fokus. Am Wochenende hatte ein Zwischenfall mit zwei Mascheinen des Konzerns für Aufsehen gesorgt. Nach Triebwerksausfällen bei zwei verschiedenen Boeing-Modellen war es zu Schäden mit herunterfallenden Triebwerksteilen gekommen. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA kündigte umgehend eine Überprüfung der Flugtauglichkeit aller Boeing 777 mit den entsprechenden Triebwerken von Pratt & Whitney an. Boeing-Aktien zeigten sich mit plus 0,5 Prozent von den Meldungen nicht beeindruckt. Die Papiere von Raytheon Technologies, dem Mutterkonzern von Pratt & Whitney, gaben leicht um 0,2 Prozent nach.

Die Aktien von Biontech fielen leicht um 0,4 Prozent und Pfizer gaben um 0,5 Prozent nach. Wie bekannt gegeben wurde, kann der von den beiden Konzernen entwickelte Corona-Impfstoff nun auch bei höhere Temperaturen gelagert werden. Die neuen Daten seien bereits bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht worden, um die Notfallzulassung entsprechend anzupassen.

Für die Titel des US-Reifenherstellers Goodyear ging es um massive 20 Prozent nach oben. Der Konzern will den Konkurrenten Cooper übernehmen. Goodyear will den Deal in bar und eigenen Aktien bezahlen und bewertet das Aktienkapital von Cooper insgesamt mit 2,8 Mrd. US-Dollar

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