US-Kaufhaus-Ikone Macy's schrieb zuletzt wieder schwarze Zahlen

Schlussquartal positiv - Insgesamt im Vorjahr aber 3,9 Mrd. Dollar Verlust - Hohe Sonderkosten wegen Pandemie und Umsatzeinbruch - Nun wächst die Zuversicht

Die schwer von der Coronakrise getroffene US-Kaufhauskette Macy's erholt sich dank eines starken Online-Geschäfts langsam wieder. Nach herben Verlusten im Jahresverlauf machte das 1858 gegründete US-Traditionsunternehmen im Schlussquartal 2020 wieder Gewinn. Nach eigenen Angaben vom Dienstag verdiente Macy's unterm Strich 160 Millionen Dollar (131,9 Mio. Euro).

Insgesamt fiel im vergangenen Geschäftsjahr beim Ergebnis ein heftiges Minus von 3,9 Milliarden Dollar an. Hohe Sonderkosten aufgrund der Pandemie und ein Einbruch der Erlöse um rund 30 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar vermasselten Macy's gründlich das Ergebnis. Vorstandschef Jeff Gennette sprach von "beispiellosen" Belastungen. Vor allem im zweiten Quartal hatte die Coronakrise enorme Löcher in die Bilanz gerissen.

Inzwischen steigt jedoch die Hoffnung auf ein Comeback. Macy's stellte für 2021 einen deutlichen Umsatzanstieg auf bis zu 20,75 Milliarden Dollar in Aussicht und übertraf damit die Markterwartungen. Vor allem das Digitalgeschäft, das im vierten Quartal bereits um 21 Prozent zulegte, sorgt für Zuversicht. Das kam bei Anlegern gut an - die Aktie verbuchte vorbörslich zunächst deutliche Kursgewinne.

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