US-Krise - Kuba zu Krawallen: "Ausdruck der Krise des Systems"

Die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger von US-Präsident Donald Trump hat nach Ansicht der kubanischen Regierung Probleme im politischen System der USA aufgezeigt. "Wir lehnen die schwerwiegenden Gewaltakte und Vandalismus ab, die gestern im Kongress der USA geschehen sind", schrieb Kubas Außenminister Bruno Rodríguez am Donnerstag bei Twitter.

"Sie sind Ausdruck der Krise des Systems und Ergebnis einer langen Periode der Ausgrenzung, Manipulation, politischen Unverantwortlichkeit und Anstachelung zum Hass." Der Minister der sozialistisch regierten Karibikinsel stellte zudem eine Verbindung zur Außenpolitik des langjährigen Erzfeindes her: "Die Verletzung der verfassungsmäßigen Ordnung und die Missachtung der Institutionen, die Präsident Trump angetrieben hat, um den Willen der Wähler zu annullieren, sind ein Abbild der schändlichen Praktiken, die die USA gegen den Rest der Welt angewendet haben", schrieb Rodríguez.

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