US-Regierung will kleine Betriebe in Coronakrise mehr unterstützen

Seit Beginn der Pandemie mussten 400.000 kleine Firmen schließen - Besonderns kleine Geschäfte mit wenigen Angestellen und Ein-Mann-Betriebe seien vielfach auf der Strecke geblieben

Die US-Regierung will gezielt besonders kleinen Betrieben unter die Arme greifen, die durch die Coronapandemie in wirtschaftliche Not geraten sind. "Kleine Betriebe sind der Motor für unseren wirtschaftlichen Fortschritt", sagte US-Präsident Joe Biden am Montag in Washington. Um die Wirtschaft wieder in Gang zu setzen, müssten die kleinen Betriebe zurückgebracht werden.

Seit dem Start der Pandemie hätten 400.000 kleine Betriebe in den USA schließen müssen. Die Existenz von Millionen weiteren hänge am seidenen Faden.

Die US-Regierung hatte noch unter Bidens Vorgänger Donald Trump ein Hilfsprogramm für kleine Betriebe auf den Weg gebracht. Die Biden-Regierung beklagt jedoch, besonders kleine Geschäfte mit nur wenigen Angestellten oder Ein-Mann-Betriebe seien dabei vielfach auf der Strecke geblieben. Daher würden nun einige bürokratische Hürden abgebaut, um ihnen den Zugang zu erleichtern, kündigte Biden an. Außerdem sollen sich für einen Zeitraum von zwei Wochen lediglich Betriebe mit weniger als 20 Mitarbeitern für Kredite und Hilfen aus dem Programm bewerben können, um diese gezielt zu unterstützen.

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten