US-Wahl - Trumps Team protestiert gegen Änderung bei TV-Debatten

Regeländerung "mitten im Spiel"

Nach der stellenweise chaotischen ersten TV-Debatte im US-Präsidialwahlkampf haben die Veranstalter Änderungen am Ablauf angekündigt und sich damit umgehend Kritik vom Wahlkampfteam des Präsidenten eingehandelt. Es warf der Kommission vor, "die Regeln mitten im Spiel" zu ändern. Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden hatte die Hoffnung geäußert, dass man in Zukunft nur das Mikrofon des Sprechenden anschalten werde.

"Bei der Debatte gestern Abend wurde klar, dass das Format der verbleibenden Debatten um zusätzliche Strukturen erweitert werden sollte", erklärte die Commission on Presidential Debates am Mittwoch, ohne zunächst Einzelheiten zu nennen. Damit solle eine "geordnetere Diskussion der Themen" sichergestellt werden.

Die überparteiliche Kommission organisiert die TV-Duelle seit 1988. Die Debatte am Dienstagabend war von persönlichen Angriffen und Beleidigungen bestimmt. Biden und Trump treten im Oktober noch zwei Mal aufeinander, ihre Vizes einmal. Die Wahl findet am 3. November statt. In einigen Bundesstaaten können die Bürger bereits jetzt ihre Stimme abgeben.

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