Wiener Börse (Nachmittag) - ATX mit plus 0,54 Prozent

Zuwächse nach enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten etwas eingegrenzt

Die Wiener Börse hat am Donnerstag im Verlauf die Zuwächse wieder etwas eingegrenzt notiert. Der ATX tendierte gegen 14.35 Uhr mit plus 0,54 Prozent bei 2.982,44 Punkten, nachdem er im bisherigen Tageshoch schon einen Aufschlag von mehr als einem Prozent aufgewiesen hatte. Am Nachmittag standen enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten im Blickfeld der Akteure. In den Vereinigten Staaten stiegen in der vergangenen Wochen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unerwartet deutlich an.

Am heimischen Aktienmarkt eroberte die EVN-Aktie mit plus 4,2 Prozent den Spitzenplatz auf der Kursliste. Auch die Papiere des Branchenkollegen aus dem Energieversorgerbereich, Verbund, legten klare 1,7 Prozent zu.

Bei den OMV-Anteilsscheinen gab es einen Kursgewinn in Höhe von 1,7 Prozent zu beobachten. Der OMV-Konzern hat Ende vergangenen Jahres mehr Öl und Gas gefördert und damit wieder das Niveau von Anfang 2020 erreicht. Die Borealis-Aufstockung brachte zudem 1,6 Mrd. Euro Sondereffekt im Ergebnis, 1,3 Mrd. operativ und 0,3 Mrd. aus Steuersynergien.

Agrana-Anteilsscheine steigerten sich um 1,4 Prozent. Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern machte mit Bioethanol und Zucker bessere Geschäfte als im Vorjahr. Das hat den Konzerngewinn nach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2020/21 um ein Viertel auf 53,8 Mio. Euro steigen lassen. Der Umsatz legte dabei um 4,6 Prozent auf 1,97 Mrd. Euro zu.

Die schwergewichteten Bankenwerte notierten uneinheitlich. Die Aktionäre der BAWAG konnten ein Plus von 0,5 Prozent verbuchen. Erste Group zeigten sich nahezu unverändert und Raiffeisen Bank International verbilligten sich um 0,3 Prozent.

Gemieden wurden von den Anlegern hingegen die Aktien von Semperit. Die Aktien des Gummiherstellers gaben 3,9 Prozent nach. Schoeller-Bleckmann ermäßigten sich um weitere zwei Prozent. Bereits am Vortag hatten die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters nach einer negativeren Analystenmeinung um mehr als fünf Prozent an Wert eingebüßt.

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