Wiener Börse (Nachmittag) - ATX verliert 0,47 Prozent

Uneinheitliches Umfeld - Warten auf Anhörung von Fed-Chef

Die Wiener Börse hat sich heute, Dienstag, am Nachmittag bei durchschnittlichem Volumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.994,71 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 14,25 Punkten bzw. 0,47 Prozent. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 0,54 Prozent bei 1.519,53 Zählern.

Das europäische Umfeld zeigte sich ohne klare Richtung. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,92 Prozent, FTSE-100/London -0,16 Prozent und CAC-40/Paris +0,09 Prozent.

Laut Marktbeobachtern belastet vor allem die aktuelle Schwäche im Technologiesektor. So hatte die Nasdaq am Vorabend deutliche Abschläge verbuchen müssen. Die Sorgen vor hohen Bewertungen und steigenden Zinsen spielen dabei eine entscheidende Rolle, hieß es.

Im weiteren Verlauf könnte noch die halbjährliche Anhörung des Fed-Chefs vor dem US-Kongress für neue Impulse sorgen. Datenseitig ist am Nachmittag das Verbrauchervertrauen des Conference Boards in den USA zu beachten, hieß es weiter.

Zu den größeren Verlierern in Wien zählten weiterhin Verbund mit einem Abschlag von 4,85 Prozent. AT&S verloren 3,77 Prozent und Palfinger rutschten 3,14 Prozent ins Minus. Lenzing schwächten sich um 3,00 Prozent ab.

CA Immo notierten 0,42 Prozent befestigt bei 35,95 Euro. Nachdem der US-Großaktionär Starwood Capital, der bei der CA Immo seinen 29,99-Prozent-Anteil aufstocken will, am Montag sein Pflichtangebot veröffentlicht hat, will nun die Aggregate Holding des österreichischen Investors Günther Walcher ein Gegenangebot machen. Aggregate könnte noch in diesem Monat mindestens 36 Euro pro Aktie bieten, zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg "mit der Sache vertraute" Informanten.

Telekom Austria konnten sich um 0,32 Prozent auf 6,32 Euro verbessern. Die Wertpapierexperten von Raiffeisen Research haben ihr Kursziel für die Papiere des heimischen Telekommunikationskonzerns von 7,5 auf 8,1 Euro angehoben. Gleichzeitig bestätigte der Analyst Bernd Maurer die Kaufempfehlung "Buy".

Die Analysten von Raiffeisen Research haben zudem ihr Anlagevotum "Hold" für die Aktien der voestalpine bestätigt. Auch das Kursziel von 32,50 Euro wurde von Analyst Markus Remis unverändert beibehalten. voestalpine-Aktien gaben um 1,19 Prozent auf 31,60 Euro nach.

Um 14.15 Uhr notierten im prime market zwölf Titel mit höheren Kursen, 25 mit tieferen und einer unverändert. Bis dato wurden im prime market 2.379.750 Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 68,483 Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher OMV mit 289.660 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 11,73 Mio. Euro entspricht.

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