Einbruch bei Mausi

Jetzt zieht sie um

Einbruch bei Mausi

Sie lernte mit ihrer Tochter im ersten Stock ... Christina Lugner wurde Opfer von Einbrechern. Die Verbrecher kamen am helllichten Tag.

Den Nachmittag des 12. Februars wird sie so schnell nicht vergessen. Es müssen ein paar der schrecklichsten Momente im Leben der Christina Lugner (43) gewesen sein.

Nichts ahnend weilte die Ex-Frau von Baumeister Richard Lugner (76) gemeinsam mit ihrer Tochter Jacqueline (16) in ihrer Wohnung im Nobelbezirk Döbling. Und das, während sich Einbrecher Zutritt in ihr Domizil verschafften.

Einbruch bei Tag
Durch die Terrassentür stiegen die Diebe gegen 16 Uhr ein, während Lugner mit ihrer Tochter einen Stock darüber lernte. Der Schreck folgte drei Stunden später, als sie den unteren Teil der Wohnung betrat. „Es war ein Bild des Schreckens. Überall lagen Sachen von mir verstreut und die Terrassentür stand offen“, erzählt die Ex-Dschungelkandidatin noch immer geschockt im Gespräch mit ÖSTERREICH (siehe rechts).

Bild der Verwüstung
Persönliche Gegenstände lagen verstreut in der Wohnung herum. Überall standen Laden offen – es scheint, als wäre sie ein weiteres Opfer, der nur fünf Tage danach von der Polizei gefassten „Seitenblicke-Bande“.

„Diese Menschen müssen genau gewusst haben, was sie tun. Auch wo sich diverse Gegenstände befunden haben, wussten sie genau. Weil jemand, der einfach mal so in eine Wohnung einsteigt, kann das alles nicht wissen“, zeigt sich die Hausherrin besorgt.

Prada-Tasche im Garten
Vom Nerz, über Schmuck bis hin zu Lammfellen – die Täter ließen nichts aus. Dabei schien sie Lugner überrascht zu haben. Denn im Garten fand die Polizei bei der Bestandaufnahme Lugners Prada-Tasche, die die Täter bei ihrer Flucht verloren.

Der Schaden konnte bis jetzt noch nicht beziffert werden. Fix ist nur, dass Lugner bald auszieht und im nächsten Domizil ein abgerichteter Wachhund das Haus hüten wird.

"Jetzt gibt es bei mir nichts mehr zu holen"
ÖSTERREICH:
Wann haben Sie den Einbruch bemerkt?
Christina Lugner: Von Anfang an. Überall lagen Gegenstände verteilt. Es war fürchterlich.
ÖSTERREICH: Was fehlte?
Lugner: Nerze, Lammfelle, Schmuck. Im Garten fand ich dann meine Prada-Handtasche. Die Diebe haben sie bei ihrer Flucht verloren. Darin befanden sich mein Führerschein und mein Pass.
ÖSTERREICH: Wie hoch ist der Schaden?
Lugner: Das kann ich beim besten Willen noch nicht sagen, da ich beruflich tags darauf weg musste. Die Polizei kam damals aber sofort und auch die Spurensicherung war da.
ÖSTERREICH: Wie geht es Ihnen jetzt, knapp 10 Tage danach?
Lugner: Man fühlt sich unwohl. Bei jedem Geräusch im Haus zuckt man zusammen. Dabei ist meine Wohnung für Einbrecher völlig uninteressant. Weil jetzt gibt es bei mir einfach nichts mehr zu holen...
ÖSTERREICH: Wie sieht Ihre weitere Vorgehensweise aus?
Lugner: Ich kam erst gerade von meiner Arbeitsreise zurück. Wir erstellen jetzt mal eine Liste für die Versicherung und dann sehen wir weiter. Eine Konsequenz wird aber sein, dass ich aus dieser Wohnung ausziehen werde. Ich fühle mich hier nicht mehr sicher. In meiner nächsten Bleibe nehme ich mir deshalb auch einen Wachhund.

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