Heiliger Krieg

Heiliger Krieg

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Fußball-
Profi als
 Terror-Fan

Über 100 Gotteskrieger aus Österreich kämpfen derzeit in Syrien und im Irak aufseiten der IS-Terrorbanden. Das Gesicht der Austro-Islam-Mörder ist der 19-jährige Firas H. Wie ÖSTERREICH mehrfach berichtete, wird der Wiener mit tunesischen Wurzeln mittlerweile – erfolglos – von Interpol gejagt. Frech postet er Tag für Tag völlig ungehindert auf Facebook neue Mörder-Storys aus dem Krieg gegen „die Ungläubigen“. Über 1.000 Österreicher und Deutsche sind via Internet mit ihm befreundet, folgen ihm und kommentieren seine Aufrufe zu Mord und Terrorattacken. Einer von ihnen ist eines der größten Talente des heimischen Fußballs. Erst 18 Jahre alt. Der Bruder ist Ex-Profi und spielt in der Türkei. Auf seiner Facebook-Seite: Werbung für radikale Prediger, Aufrufe gegen Frauen, die keinen Schleier tragen. Ein Radikaler im Fußballdress, der offenbar in seiner Freizeit vom Heiligen Krieg träumt. Sein Klub mit den ÖSTERREICH-Recherchen konfrontiert reagiert knapp: „Kein Kommentar.“

19-Jähriger gesteht einen Selbstmord-Anschlag
Facebook. Sein Facebook-Freund Firas hingegen träumt nicht mehr, sondern mordet. Mittwoch veröffentlichte er ein Post über einen Selbstmord-Anschlag eines „Bruders“. Im Originaltext: „Ein Bruder borgte sich mein Mottorad aus und sagte er wird nicht lange brauchen. Das Motorrad kam erst am nächsten Morgen und ich war sehr wütend auf ihn und vor allem dass er mir das Motorrad nicht persönlich gab. Was ist passiert? Er hat eine ‚Al Istishhadiya‘ gemacht und sich mitten im Haupttor des Militärflughafen in die Luft gesprengt welcher nun befreit ist, möge Allah ihn als Shahid aktzeptieren. Während ich auf ihm wütend war die Nacht und nicht vom Guten ausging hat er sein Leben für den Islam gegeben.“
Ein irres Mordgeständnis via Internet …

Innenministerin greift jetzt durch: Pass weg für Terror-Fans

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will jetzt konsequent gegen Austro-Krieger im Irak vorgehen: Gewaltbereiten Dschihadisten soll der Pass abgenommen werden. Denn: „Österreichische Staatsbürger haben sich an keinen bewaffneten Konflikten zu beteiligen.“ Zunächst dürfte die geplante Reform nur Doppelstaatsbürger betreffen. Ihnen würde einer von zwei Pässen entzogen. Bei „normalen“ Staatsbürgern will Kurz jetzt auf internationaler Ebene verhandeln.

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