Grippe- Alarm:  Mehr als 200.000 krank

Auch Promis hat es erwischt

Grippe- Alarm: Mehr als 200.000 krank

Die Viren-Welle ist nicht zu stoppen und sie ist noch lange nicht vorbei. Selbst die Prominenz leidet an der gefährlichen Schweinegrippe.

Hust! Schnief! Krächz! Ganz Österreich ist im Viren-Ausnahmezustand. Auch vor der Prominenz machen die Erreger keinen Halt. Die ORF-Talkerin Vera Russwurm und Ehemann Peter Hofbauer husten derweil im Gleichtakt. Voll erwischt hat es auch Staatssekretär Sebastian Kurz. Der Integrationsbeauftragte muss mit 39 Grad Fieber das Bett hüten, hat alle Termine und Interviews für diese Woche abgesagt.


● Notdienst. Die Viren-Welle überflutet uns. Bundesweit quälen sich gerade mehr als 200.000 Grippe-Infizierte. Allein in der Bundeshauptstadt leiden 12.000 Menschen an einem Influenza-Virus. Und Experten waren: Es wird noch schlimmer. „Täglich nehmen die Krankmeldungen zu. Der medizinische Notdienst mussten schon seine Mannschaft aufstocken“, sagt der Sozialmediziner Michael Kunze.
● Verdoppelt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der infizierten Wiener fast verdoppelt. Zur gleichen Zeit gab es im vergangenen Jahr knapp 7.000 Influenza-Fälle. Nur im Jahr 2010 lag die Zahl der Kranken weit höher bei 16.000 Infizierten.  
Gleich zwei Virus-Stämme setzen uns derzeit zu
● Schweinegrippe. Besonders dominant ist heuer der H1N1-Virusstamm. Vor vier Jahren sorgte dieser Stamm unter dem Namen „Schweinegrippe“ für Angst. Besonders bei Schwangeren und chronisch Kranken kann er jetzt zu heftigen Krankheitsverläufen führen. „Jährlich sterben in Österreich 1.000 Menschen an der Grippe. Auskurieren ist deshalb Pflicht“, so Kunze.   
● Tote. Der zweite Virus, der zurzeit bei uns grassiert, heißt H3N2. Er wurde aus den USA eingeschleppt und forderte dort bereits Dutzende Tote.

50 Tipps gegen die Grippe 1/50
1) Echte Grippe

Bei echter Grippe (bis 40 Grad Fieber, starke Glieder- und Muskelschmerzen, trockener Reizhusten) sofort ins Bett.

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