13 Welpen vor der Mafia gerettet

Tierquälerei beendet

13 Welpen vor der Mafia gerettet

Polizei befreite in Wien 13 völlig unterversorgte Hunde-Babys.

Schlag gegen illegalen Hunde-Handel: Nach einem Hinweis des Tierschutzvereins „Vier Pfoten“ entdeckte die Polizei in einer Wohnung in Wien-Donaustadt 13 kleine Hunde-Babys – ÖSTERREICH berichtete.

Diashow: 13 Welpen vor der Mafia gerettet

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Die Besitzerin Sanja P. (30) konnte keine Genehmigungspapiere für den Verkauf der Welpen – sie stammen aus der Slowakei – vorweisen. Das Veterinäramt beschlagnahmte daraufhin die rund vier Wochen alten Tiere und brachte sie ins Tierschutzhaus Vösendorf. Dort werden sie nun liebevoll aufgepäppelt.

Zustand kritisch
Es handelt sich um sechs Malteser, einen Pekinesen und sechs Beagle-Mischlinge. „Besonders die sechs Malteser sind in einem äußerst kritischen Zustand. Wir hoffen, dass sie nur geschwächt sind und nicht an Parvovirose – einem Todesvirus – leiden“, so Karin Abraham, Leiterin des Tierschutzhauses. Die nächsten Tage sind entscheidend. Madeleine Petrovic, Präsidentin des Tierschutzhauses, ist empört: „Die Welpen hätten nicht der Hunde-Mutter weggenommen werden dürfen, sie sind noch viel zu jung.“

Doch die Hunde-Mafia ist skrupellos. Sie wittert in der Vorweihnachtszeit das große Geschäft, schmuggelt die Tiere ins Land und bietet sie dann im Internet zum Verkauf an. Das Tierschutzhaus rät daher: „Finger weg von dubiosen Internetanbietern.“ Für Sanja P. gilt die Unschuldsvermutung.

"Alle Welpen überlebten die erste Nacht"

ÖSTERREICH: Frau Abraham, am Samstag wurden 13 kranke Welpen ins Tierschutzhaus gebracht. Wie geht es Ihnen?
Karin Abraham: Die sechs Malteser sind leider in keinem guten Zustand. Den anderen geht es aber deutlich besser.
ÖSTERREICH: Woran leiden die Baby-Hunde genau?
Abraham: Wir hoffen, dass sie nur geschwächt sind und nicht an der für Hunde zumeist tödlichen Parvovirose leiden.
ÖSTERREICH: Wie geht es weiter?
Abraham: Derzeit werden die Kleinen mit Vitamincocktails aufgepäppelt. Die nächsten Tage sind entscheidend. Glücklicherweise haben alle 13 die erste Nacht überstanden.

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