Bordell-König muss in Häf’n

Steuerhinterziehung

Bordell-König muss in Häf’n

Hermann Müller, Gründer der legendären Bordellkette Pascha mit Standorten in Salzburg, Graz, Linz, Köln und München, muss jetzt wohl endgültig ins Gefängnis. Er wurde in Deutschland wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt (nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung).

Gratis-Sex
Müller hatte zuletzt mit seinen Gratis-Sex-Aktionen in seinen Bordellen in Österreich für Furore gesorgt („will nicht Zuhälter des Finanzamtes sein“). Seit Oktober letzten Jahres saß der Pascha-Chef in Einzelhaft in der Münchner Justizanstalt Stadelheim. Zuvor war er noch untergetaucht, doch der Arm der Justiz war länger.

Hauben-Kost
Doch auch im Gefängnis ließ es sich der Bordell-König an nichts mangeln. “Das Essen ist ein Fall für Amnesty International“, sagte Müller und ließ sich täglich Menüs von Star-Koch Alfons Schuhbeck ins Gefängnis liefern. Kostenpunkt: 50 Euro pro Essen. Auch Rauchen und Fernsehen sind ihm erlaubt. Das Handy-Verbot galt aber auch für ihn. Seit März lief bereits der Prozess in Augsburg. Müller soll allein in seinem Münchner Etablissement 1,2 Millionen Euro Lohnsteuer der Prostituierten hinterzogen haben.

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