Der Schlepper-Report

"Migrationsdruck aus Afghanistan"

Der Schlepper-Report

Wien. Die Flüchtlingströme versiegen – das hat auch Auswirkungen auf die Schlepper: Laut dem brandaktuellen Schlepperbericht des Bundeskriminalamtes wurden 2018 21.236 illegal eingereiste Menschen aufgriffen – das entspricht einem Rückgang von 23,5 % gegenüber 2017. Im Flüchtlingsjahr 2015 waren mehr als 94.000 Menschen aufgegriffen worden – seitdem ist die Zahl also um 78 % zurückgegangen.
 
Migranten im Container. Allerdings: In den letzten Woche seien die Aufgriffe wieder leicht gestiegen, sagt Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität. Zum Teil sind „sehr gefährliche Schleppungen“ entdeckt worden, bei denen die Migranten in Containern und Lkw versteckt waren. Die Menge der aufgegriffenen Migranten, die durch Menschenschmuggler ins Land gebracht wurden, ging von 8.994 (2017) auf 2.843 zurück.
 
Der Brenner. Nach wie vor gab es die meisten illegalen Grenzübertritte nach Österreich aus Italien mit 5.170 Personen – hier ist der Brenner die Hauptroute, gefolgt von Ungarn mit 1.648 Personen und Deutschland mit 1.431.
 
Die Afghanen. Die sinkenden Zahlen dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass „ein erhebliches Migrationspotenzial“ in Afghanistan vorhanden sei, heißt es im Bericht wörtlich. Die meisten Geschleppten kamen im Jahr 2018 denn auch auch aus Afghanistan (443; 2017: 1.686), gefolgt von Iranern (317) und und Syrern (303).
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