Polizei sucht 130.000-€-Opa

Donau-Schatz

Polizei sucht 130.000-€-Opa

Hatten nach dem sensationellen Fund von 130.000 Euro bei der Schleusenbrücke Wehr 1 in der Donaustadt alle gerätselt, wie das Geld in den Fluss kam, so fragt sich nun jeder: Wer ist der Mann, der seine gesamten Ersparnisse loswerden hatte wollen?

Zeugen berichteten von einem verwirrten Mann
Ein Jogger hatte bekanntlich beobachtet, wie ein etwa 80- bis 90-jähriger Mann mit einem Sack am Ufer stand und etwas in die Donau leerte. Erst als bekannt wurde, dass hier ein kleines Vermögen entsorgt wurde, meldete sich der Augenzeuge bei der Polizei.

Glaubhaft
„Die Aussagen waren sehr glaubhaft“, heißt es von den Ermittlern. Überdies stimmten sie mit den Beobachtungen weiterer Zeugen überein: „Er war ungefähr 1,60 Meter groß und wirkte sehr verwirrt.“ Die Polizei weiter: „Die Identität des Mannes konnte bis dato nicht geklärt werden.“

Und so, wie er gewirkt hatte, wollte sich der Rentner offensichtlich aus reiner Verzweiflung seiner Ersparnisse entledigen.

Fundbüro
Das Geld wandert zum Zentralen Fundservice der Stadt Wien. Dort wird es ein Jahr aufbewahrt. Die Polizei: „Sollte sich der Besitzer melden, wird die Identität mithilfe der Augenzeugen überprüft.“

Dann können auch Fragen hinsichtlich eines etwaigen Finderlohns geklärt werden. Von Versuchen, sich erneut als Besitzer auszugeben, wird freilich dringend abgeraten. Laufen doch bereits Ermittlungen gegen jene Personen, die dies bereits im Vorfeld getan hatten (siehe Kasten).

Suche. Endgültig vom Tisch ist der Zusammenhang mit einer Straftat. Dafür beginnt jetzt die Suche nach dem tatsächlichen Besitzer.

Weitere Ermittlungen

Das Rätsel um den Donau-Schatz ist gelöst. Die Polizei ermittelt aber weiter.

Unterschlagung. Zeugen könnten bereits Teile des Geldes aus der Donau geholt haben, noch bevor die Polizei den restlichen Fund von 130.000 Euro sicherstellte. Hier geht es um das Delikt der Fundunterschlagung.

Betrug
Mehrere Personen hatten sich gemeldet und sich fälschlich als Besitzer des Geldes ausgegeben. Hier wird wegen versuchten Betruges ermittelt.

Festnahme
Im Zusammenhang mit dem Geldfund hatte die niederösterreichische Polizei eine Person festgenommen. Mög­liche Verdachtsmomente wollen die Beamten nun „in aller Ruhe abklären“.

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