Drama um verletzten Schwan in Wien

Fischhaken bohrte sich in Körper

Drama um verletzten Schwan in Wien

Veterinärmedizinerinnen des Wiener Tierschutzvereins (WTV) haben am Montag einen Schwan notoperiert, in dessen Körper sich ein künstlicher Fischköder gebohrt hatte. Das 20 Zentimeter lange Gebilde war mit zwei Haken besetzt, die im rechten Flügel und linken Fuß des Schwans steckten. Das teilte der WTV in einer Aussendung mit.

Nicht das erste Mal
Nach Angaben des Tierschutzvereins war es das zweite Mal binnen kurzer Zeit, dass man sich um einen schwer verletzten Schwan kümmern musste. In der ersten Novemberhälfte war ein Jungtier operiert worden, dessen Bein von einem Angelhaken durchbohrt worden war. "Leider kommt es besonders bei Schwänen immer wieder zu schlimmen Verletzungen durch Abfall oder Angelequipment", hieß es in einer Aussendung. Das am Montag operierte Tier war von einem Passanten in Wien-Donaustadt entdeckt worden. Der WTV erneuerte seinen Appell, auf Wildtiere besondere Rücksicht zu nehmen.
 

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