Ebola-Alarm auf AUA-Flug

Medienbericht

Ebola-Alarm auf AUA-Flug

Einem Passagier eines Austrian-Airlines-Fluges von Wien nach Zypern ist am 4. Jänner in Larnaca wegen Ebola-Verdachts die Einreise verweigert worden. Ein AUA-Sprecher bestätigte der APA am Mittwoch einen Vorabbericht des Magazins "News". Der Mann stand laut der Fluglinie auf einer US-Vorsorgeliste. Eine Infizierung konnte ausgeschlossen werden, trotzdem musste er wieder zurückfliegen.

Missverständnis
Der Airline-Sprecher ging von einem Missverständnis und einer Übervorsicht der Behörden in Zypern aus. Bei der AUA könne man nicht verstehen, dass der Passagier nicht einreisen durfte. Es habe zu keiner Zeit ein konkreter Ebola-Verdacht bestanden. Der Fluggast wurde jedoch von US-Behörden nach einem Flug von Westafrika in die USA auf einer Vorsorgeliste geführt.

Die AUA wurde darüber vor der Landung informiert und gebeten, den Mann in Larnaca auf einen möglichen Ebola-Verdacht untersuchen zu lassen. Das wäre laut der Fluglinie gar nicht notwendig gewesen. Auch ohne die negativ verlaufene Untersuchung auf Ebola hätte eine Infizierung bei dem Passagier aufgrund anderer Faktoren ausgeschlossen werden können.

In Zypern wurde dem Mann dennoch die Einreise verweigert. Da es keinen Verdacht auf Ebola gab, nahm die AUA den Passagier auf dem Retourflug wieder mit nach Österreich.
 

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