Erhöhte Gefahr: Jagdverband warnt vor Wildunfällen

Wildwechselzeit

Erhöhte Gefahr: Jagdverband warnt vor Wildunfällen

Vorsicht insbesondere im Herbst oberstes Gebot - Spots in TV und Radio.
St. Pölten. Der NÖ Jagdverband warnt vor Wildunfällen: Vorsicht sei insbesondere im Herbst oberstes Gebot, "denn Herbstzeit ist Wildwechselzeit auf Niederösterreichs Straßen". Mindestens 30.000 Wildtiere kommen in Bundesland durch den Straßenverkehr pro Jahr zu Tode. Besonders betroffen seien Rehe (15.000 Stück), Niederwild (12.000) und Wildschweine (400).
 
"Wir appellieren daher an die Autofahrer, im Herbst besonders vorsichtig zu fahren. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Wildtiere, sondern vor allem auch der Fahrzeuginsassen", betonte Landesjägermeister Josef Pröll. Seit dem heutigen Montag werden fünf verschiedene Spots rund um die Sendung "Niederösterreich heute" und im Radio gesendet, die gemeinsam mit dem Jagdverband und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) in Kooperation mit dem ORF Niederösterreich produziert wurden.
 
"Wir verfolgen zwei Wege, um die Zahl der Wildunfälle weiter zu senken: einerseits eine weitere Sensibilisierung der Fahrzeuglenker in Niederösterreich. Andererseits Vergrämungsmaßnahmen wie Duftzäune sowie akustische und optische Warnmelder, um die Wildtiere von den Straßen fernzuhalten bzw. vor herannahenden Fahrzeugen zu warnen", erläuterte Pröll. "Damit ist es uns bereits gelungen, die Zahl der Rehwild-Nachtunfälle um bis zu 70 Prozent zu reduzieren."

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