Feinstauberzeuger Autoabgase

Gerichtsurteil

Es gibt ein Recht auf saubere Luft

Deutsche haben nun ein Recht auf saubere Luft. Kommt jetzt auch in Österreich die Wende?

Dieter Janeceks Wohnung liegt an der Münchner Stadtautobahn, an der täglich abertausende Autos vorbeirauschen. Die Feinstaubgrenzen werden fast täglich überschritten. Jetzt gab ihm ein Gericht recht: Die Stadt muss den Verkehr verringern. In Österreich tut man sich mit Feinstaub-Maßnahmen allerdings schwerer, eine vergleichbare Klage in Graz zieht sich seit Jahren hin.

Überschreitungen
Jedes Jahr werden die von der EU festgelegten Feinstaubgrenzen in etlichen Städten deutlich überschritten. Doch bisher blieben rechtliche Schritte hierzulande erfolglos. „Die Chancen, dass die Gesetze sich nun ändern, sind mit dem deutschen Urteil deutlich gestiegen“, meint Christian Wabl, erster Österreicher, der die Republik vor zwei Jahren auf saubere Luft geklagt hat.

Wabl hofft wieder: „Ich habe zwei kleine Töchter, die in der Nacht husten. Das kommt vom Feinstaub. Jetzt hoffe ich auf eine baldige Besserung der Situation.“

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