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Ex-Außenministerin

Häusliche Gewalt: Kneissl zeigt ihren Mann an

Die ehemalige Außenministerin soll von ihrem Ehemann geschlagen worden sein.

Während der Corona-Krise und der damit verbundenen Isolation steigt auch die häusliche Gewalt. Nun ist davon auch Ex-Außenministerin Karin Kneissl betroffen. Die 55-Jährige zeigte ihren Ehemann an, die Polizei verhängte ein Betretungsverbot.
 
Der Vorfall ereignete sich im Bauernhof der Ex-Politikerin im südlichen Niederösterreich.  Kneissl gab gegenüber der Polizei an, dass sie bei einem Streit ihrer drei Hunde dazwischen ging und dabei ins Bein gezwickt wurde. In Folge geriet sie auch mit ihrem Ehemann in Streit, beschimpfte ihn dabei und trommelte ihm wiederholt auf den Oberkörper. Daraufhin soll Wolfgang Meilinger seiner Ehefrau dann zwei Ohrfeigen verpasst haben. 
 
© APA/ROLAND SCHLAGER
 
Kneissl zeigte ihren Ehemann nun wegen häuslicher Gewalt an. Die Polizei verhängte nun ein Betretungs- und Annäherungsverbot und nahm dem Unternehmer eine Flinte ab. Wolfgang Meilinger spricht davon, dass er seine Frau nicht geschlagen, sondern nur beruhigt habe. Kneissl sei in letzter Zeit wegen der Corona-Krise äußerst angespannt.  
 

"Null Einkommen"

Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Ex-Außenministerin wegen der Coronakrise "null Einkommen" hat,  aber wegen zu hoher vergangener Einkünfte auch nichts aus dem Härtefallfonds für Selbstständige bekommt. "Die Richtlinien sind willkürlich und schwer nachvollziehbar, immerhin geht es ums Steuergeld", kritisiert sie in der Tageszeitung "Der Standard" (Donnerstagsausgabe). "Die Verwaltung der Krise funktioniert nicht."
 
Die frühere Diplomatin und Journalistin ist seit ihrem abrupten Ausscheiden aus der Regierung während der Ibiza-Krise im Mai wieder als freie Publizistin und Lehrbeauftragte tätig. Ins Jahr 2020 sei sie "mit dürftigen Aufträgen gestartet", so Kneissl. "Wegen der Maßnahmen wurden all meine Vorträge abgesagt, ich habe null Einkommen."

 

Bisher kein Anstieg häuslicher Gewalt in Wien

Zwei Wochen nach Einführung der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus ist in Wien kein befürchteter Anstieg häuslicher Gewalt zu verzeichnen. Es gibt "keine signifikante Änderung", sagte Polizeisprecher Daniel Fürst zur APA. Gewaltdelikte auf der Straße - wie Raub und Körperverletzungen - sowie Einbrüche sind dagegen rückläufig.
 
Dafür ist eine Verlagerung auf andere Deliktformen möglich. Die Cybercrime-Anzeigen könnten nach oben gehen, sagte der Sprecher. Aber auch hierbei sei "noch kein deutlicher Anstieg" verzeichnet worden.
 

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