Mutter und Sohn zwangen Frauen zu Prostitution

Niederösterreich

Mutter und Sohn zwangen Frauen zu Prostitution

Andreas W. (46) und seine Mutter (72) werden der brutalen Zuhälterei verdächtigt.

Schwere Nötigung, Vergewaltigung, Freiheitsentziehung, Menschenhandel: Die Anklageliste gegen den Niederösterreicher Andreas W. ist lang. Am Mittwoch wird der 46-Jährige in St. Pölten vor Gericht stehen. Neben ihm muss auch seine Mutter auf der Anklagebank Platz nehmen. Die 72-Jährige soll ihren Sohn bei dessen Zuhälterei unterstützt haben. Für die beiden gilt die Unschuldsvermutung.

Die Vorwürfe gegen Andreas W. wiegen schwer: Erst soll er zwei Mädchen aus Tschechien und der Slowakei nach Österreich gelockt haben. Hier angekommen zeigte der Verdächtige erst sein wahres Gesicht.

Mutter führte Buch über die Besuche der Freier
Die jungen Opfer wurden im Keller eingesperrt, geschlagen, bedroht und zum Sex gezwungen. Freier aus allen Bundesländern kamen zu dem rosa Haus im Tullnerfeld. Die Staatsanwaltschaft wirft der Mutter vor, als Wärterin fungiert zu haben. Sie richtete die Betten und führte Buch über die Kunden. Die Rentnerin wohnte nebenan, ihr gehörte aber das Haus. Denn wie ÖSTERREICH erfuhr, war Andreas W. offiziell besitzlos. Er kassierte wegen eines Unfalls mit einem Schrotgewehr in Kindertagen Invalidenrente.

"Mandanten werden sich nicht schuldig bekennen"
Bisher schwieg der Angeklagte zu allen Vorwürfen. „Meine Mandanten werden sich nicht schuldig bekennen“, kündigte Verteidiger Nikolaus Rast an.

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