Pfleger quälte Patienten: 'Erschütternde Verbrechen'

Landesrätin gegen Angstmache

Pfleger quälte Patienten: 'Erschütternde Verbrechen'

Im Zusammenhang mit den vor einem Jahr bekannt gewordenen Vorfällen in einem Pflegeheim hat sich Niederösterreichs Landesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) für restlose Aufklärung, aber gegen "Wahlkampf-Angstmacherei" ausgesprochen. Das Land habe damals umgehend Maßnahmen eingeleitet und eine unabhängige Beschwerdestelle für Pflege- und Betreuungszentren geschaffen.

Hinsichtlich der Aufklärung der Causa - Patienten sollen gequält worden sein - vertraue sie auf Polizei und Justiz, verwies Schwarz auf die Ermittlungen gegen fünf Beschuldigte in strafrechtlicher Hinsicht. Dass Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) nun drei Wochen vor der Nationalratswahl versuche, diese schrecklichen Taten für seinen Wahlkampf zu nutzen, halte sie für "verantwortungslos".

Gewalt in der Pflege müsse bei der Überprüfung von Einrichtungen viel mehr berücksichtigt werden, sagte die niederösterreichische LAbg. Christa Vladyka (SPÖ). "Pflegeanbieter sollten darlegen, was sie aktiv zur Gewaltprävention unternehmen und wie sie mit problematischen Vorfällen umgehen." Die veröffentlichten Dokumente aus Kirchstetten seien "Hinweise auf erschütternde Verbrechen."

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum  
Es gibt neue Nachrichten