Polizei hebt illegale Waffenlager aus

Landesweite Razzia

Polizei hebt illegale Waffenlager aus

Revolver, Pistolen, Gewehre: Bei einer Razzia im Burgenland, der Steiermark und in NÖ hat die Polizei 15 illegale Waffenbesitzer ausgeforscht.

Die Polizei hat in der Oststeiermark sowie in Niederösterreich und dem Burgenland 15 illegale Waffenbesitzer ausgeforscht. Dies teilte die Sicherheitsdirektion Steiermark mit. Bei Hausdurchsuchungen - vor allem in Vorau im Bezirk Hartberg - wurden große Mengen verbotener Waffen und Munition sichergestellt. Darunter waren dutzende Revolver und Pistolen, Gewehre, Karabiner sowie Hieb- und Stichwaffen. Die Besitzer wurden angezeigt.

Unter den beschlagnahmten Waffen finden sich auch deutsche Militärkarabiner vom Typ K98 und Pistolen der Marke Walther P38, die bei der Wehrmacht und beim Bundesheer in Verwendung gestanden war. Weiters stellten die Polizisten tausende Stück Munition, unter anderem vom Militärkaliber 7,62 mm sicher. Den Ermittlern zufolge kannten sich die Besitzer untereinander, ein politisches Motiv für die Hortung der Waffen dürfte nicht vorliegen.

Aufgeflogen war die Sache bei einer Drogenrazzia im Herbst, als Polizisten neben einer größeren Menge Marihuana bei einem Oststeirer auch etliche Waffen fanden. Wie ein Beamter der Polizeiinspektion Vorau mitteilte, hatten einige der Besitzer zwar Waffenpässe, horteten aber bei weitem mehr als erlaubt. Den Besitzern der illegalen Waffen drohen Haftstrafen zwischen sechs Monaten und drei Jahren sowie ein Verbot, diese weiter zu besitzen oder zu führen.

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