Praterstern: Wirbel um Alkohol-Exzesse

Verbot gefordert

Praterstern: Wirbel um Alkohol-Exzesse

Die Möglichkeit eines Alk-Verbots im öffentlichen Raum sorgt für Gesprächsstoff.

Unangenehme Zeitgenossen, die auf Parkbänken herumlungern, dort Bier oder Wodka trinken - und nach der zehnten "Hülsn" anfangen, zu randalieren. Ein solches Bild biete sich vor allem an bestimmten Plätzen in der Stadt, meint City-Bezirkschefin Ursula Stenzel (ÖVP). Ein Alkohol-Verbot im öffentlichen Raum müsse dort her, "wo es eine lärmende Szene gibt, die man sonst nicht in den Griff bekommt", sagte sie zu ÖS-TERREICH. Etwa im Bermudadreieck.

Kritische Zone
Mit der Forderung nach einem Alk-Verbot ist Stenzel nicht allein. "Ich halte die Lage am Praterstern für weitaus schlimmer. Es ist ein ungutes Gefühl, den Platz zu überqueren", sagt Paul Hefelle. Dauernd käme es am Praterstern zu Raufereien oder gar Schlägereien, berichtet der Leopoldstädter ÖVP-Bezirksrat. "Die Lokale und Schanigärten am Praterstern würde ein solches Alkoholverbot nicht betreffen. Es geht um die Gruppen von Betrunkenen, die hier -gerade im Sommer -herumlungern", so Hefelle. Vor allem beim Tegetthoff-Denkmal würden sich die Konflikte häufen. Ein Antrag im Bezirksparlament ist in Planung. Nachsatz: "Man muss ja nicht warten, bis täglich etwas passiert."

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