Schnee: Unfälle im Minutentakt

Winter-Chaos

Schnee: Unfälle im Minutentakt

Glücklicherweise gab es bei den Crashs nur Leichtverletzte.

Winterliche Verhältnisse haben am späten Donnerstagnachmittag zu zahlreichen Verkehrsunfällen auf Oberösterreichs Straßen geführt. Unter anderem verzeichnete die Polizei drei Zusammenstöße mit Verletzten innerhalb von drei Minuten. Am Freitag berichteten die Straßenmeistereien nach wie vor von Fahrbahnglätte im nördlichen und östlichen Mühlviertel, im Salzkammergut, im Pyhrn-Eisenwurzen-Gebiet sowie auf den Passstraßen.



St.Florian
Nachdem es am Donnerstag bereits tagsüber zahlreiche Winter-Unfälle auf den Straßen gegeben hatte, setzte sich die Serie mit wieder stärker aufkommenden Schneefällen am späten Nachmittag fort. Um 16.14 Uhr geriet eine 35-jährige Frau in St. Florian (Bezirk Linz-Land) mit ihrem Auto ins Schleudern und prallte frontal gegen einen Lkw. Ihr Wagen landete im Straßengraben. Die Lenkerin, ihre beiden kleinen Kinder im Alter von einem und drei Jahren sowie die 60-jährige Oma wurden leicht verletzt, der Lastwagenfahrer überstand den Unfall unbeschadet.

Taufkirchen
Eine Minute später krachte es erneut, diesmal in Taufkirchen (Bezirk Schärding). Ein 47-jähriger Autolenker kam auf der eisigen Innviertler Bundesstraße (B137) ins Rutschen. Er schleuderte auf die Gegenfahrbahn, krachte frontal in ein entgegenkommendes Auto und landete in einem Wald. Er sowie der 68-jährige Lenker des anderen Wagens wurden leicht verletzt ins Landeskrankenhaus Schärding eingeliefert.

Suben
Um 16.16 Uhr stießen in Suben (Bezirk Schärding) zwei Lkw zusammen. Ein Lastwagenfahrer war bei einem Bremsmanöver ins Rutschen geraten und mit einem entgegenkommenden Sattelzug kollidiert. Der 44-Jährige wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Er wurde im Spital erstversorgt und dann in häusliche Pflege entlassen. Der Lenker des Sattelzuges, ein 29-jähriger Tscheche, blieb unverletzt.

Nicht nur in weiten Teilen Oberösterreichs herrschten Donnerstagnachmittag und -abend tief winterliche Fahrverhältnisse, auch im benachbarten Bayern. In Passau berichtete die Polizei von "Chaos". Zwölf Unfälle wurden im Stadtgebiet registriert, verletzt wurde niemand.
 

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