Schüler stirbt bei Mountainbike-Unfall

Während Sportlandwoche

Schüler stirbt bei Mountainbike-Unfall

18-Jähriger legte Vollbremsung ein, weil Lastwagen entgegen kam.

Ein 18-jähriger Schüler einer HTL aus Niederösterreich ist am Montagvormittag bei einem schweren Verkehrsunfall auf einem Güterweg in Bruck an der Glocknerstraße (Pinzgau) ums Leben gekommen. Der Bursch legte während seiner Talfahrt in einer unübersichtlichen Kurve vor einem entgegenkommenden Lkw eine Vollbremsung ein. Dabei kam er zu Sturz und prallte gegen das Fahrzeug.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.20 Uhr. Der 18-Jährige war mit seinem Rad wenige Meter vor dem Lastwagen gestürzt und dann gegen die linke Frontseite des Lkw geschlittert. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen. Auf der Schotterstraße hat es laut Polizei keine Ausweichmöglichkeit gegeben. Der Lastwagenfahrer, ein 50-jähriger Pongauer, erlitt einen schweren Schock.

Schüler war geübter Mountainbiker
Der Schüler aus dem Bezirk St. Pölten besuchte in St. Pölten die HTL. Er unternahm am Montag mit einer Gruppe von Mitschülern und in Begleitung eines Lehrers im Rahmen einer Sportlandwoche eine Radtour auf den Bruckerberg. Wie die Polizei berichtete, war der verunglückte Schüler ein geübter Mountainbiker und schneller als der Rest der Gruppe unterwegs. Auf der Talfahrt fuhren zwei Schüler dem 18-Jährigen hinterher. Weil die beiden langsamer radelten, blieben sie etwas zurück und kamen erst Minuten später zum Unfallort.

Der Lkw-Lenker und die Mitschüler des 18-Jährigen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Schulklasse ist wegen des dramatischen Unfalls heute vorzeitig abgereist.
 

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