Facebook-Posting

Shitstorm gegen stärksten Mann Österreichs

Franz Müllner sorgt mit Posting über Asylwerber für Empörung.

Es sind schockierende Fotos, die das ORF-Religionsmagazin Orientierung von seinem Besuch im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen mitbrachte. Rund 700 Flüchtlinge haben im Lager derzeit kein Bett oder Matratze und müssen am Boden im Freien schlafen. Auch die Situation in den Zelten ist weiter angespannt. Die Hitzewelle sorgte dafür, dass die Temperaturen in den Zelten weiter stiegen, und ein Schlafen  fast unmöglich machte.

Während viele Österreicher die aktuelle Unterbringung der Flüchtlinge als „Schande für Österreich“ sehen, postete Franz Müllner nun seine Meinung. Für Österreichs stärksten Mann sei die Situation der Bauarbeiter, die täglich 12 Stunden in der Hitze arbeiten müssten, weit schlimmer. Die Asylweber könnten hingegen sogar ins Freibad gehen. Offenbar würden „wir Österreicher gar nichts mehr zählen“.

Müllner sorgte mit diesem Posting für einen wahren Shitstorm auf Facebook. Zahlreiche User kritisierten ihn dafür heftig. Müllner selbst reagierte prompt und löschte den Eintrag wieder. Im Gespräch mit oe24 sprach Müllner von einem „Fehler“. Das Posting „war falsch formuliert, ich wollte dabei nicht schlecht über irgendjemanden reden. Ich bin ein unpolitischer Mensch und zeige starken sozialen Einsatz. Ich werde nie mehr etwas dazu schreiben.“

Hier das Telefoninterview zum Vorfall:

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