Skiläufer bei Lawinenabgang verletzt

Eigenverschulden

Skiläufer bei Lawinenabgang verletzt

Dank einem Lawinen-Airbag wurde der Mann nicht verschüttet.

Bei einem Lawinenabgang in Obertauern ist am Samstag zu Mittag ein Skifahrer verletzt worden. Der Variantenfahrer - also ein Skiläufer im freien Gelände - war kurz vor 13.00 Uhr in die steile Zehnerkar-Rinne eingefahren und hat dort ein Schneebrett losgetreten, das ihn den Hang mit hinunterriss, schilderte Andreas Fasswald, der Leiter der Bergrettung Obertauern, der APA.

Der Wintersportler - nähere Angaben zur Person lagen noch nicht vor - war mit einem Lawinen-Airbag-Rucksack ausgerüstet und konnte diesen noch auslösen. Dadurch wurde er zwar von den Schneemassen mitgerissen, blieb aber an der Oberfläche und wurde nicht verschüttet. Ein anderer Skiläufer hatte den Lawinenabgang beobachtet und Alarm geschlagen. Da sich aber keine weiteren Personen in der Rinne befanden, musste die Bergrettung keine Suche beginnen.

Der verletzte Mann wurde erstversorgt und dann mit Verdacht auf eine Rippenfraktur zu einem Arzt in der Nähe gebracht. Ein Transport mit dem Hubschrauber war wegen der Witterung nicht möglich.

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