Stams: Jetzt ermittelt die Justiz

Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Stams: Jetzt ermittelt die Justiz

Konkret geht es um vier Missbrauchsfälle aus Stams und aus Neustift.

Die Sex-Folter-Vorwürfe am Elite-Skigymnasium Stams und an der früheren Skihauptschule Neustift im Stubaital sorgen international für Aufregung. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) hat darauf reagiert, eine schriftliche Weisung an Tirols Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP), an den Landesschulratsdirektor und an den Landesschulinspektor geschickt und konsequentes Handeln gefordert. Und: Es soll eine engere Zusammenarbeit in der Causa mit Polizei und Justiz geben.

Ermittlungen

Palfrader wartete nicht lange, setzte sich mit den maßgeblichen Behörden in Verbindung, übergab das Ergebnis der bisherigen Erhebungen an die Staatsanwaltschaft, womit nun die Justiz ermittelt. Palfrader ließ wissen: „Weitere Ermittlungen werden jetzt eingeleitet. Eine lückenlose Aufklärung ist unabdingbar. Jede strafrechtlich relevante Tat muss auch strafrechtlich belangt werden. Der langjährige Direktor Arno Staudacher glaubt an eine Abrechnung eines Einzelnen: „Pastern“ sei vorgekommen, in den vergangenen Jahren aber nicht mehr.

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