Stift Klosterneuburg soll Pädophilen gedeckt haben

Ministrant missbraucht

Stift Klosterneuburg soll Pädophilen gedeckt haben

Ein sündiger Priester wurde nicht belangt. Dann missbrauchte er ein zweites Kind.

Vertuschter Missbrauchsfall im Stift Klosterneuburg: Dort soll sich ein Augustiner Chorherr vor über 25 Jahren an einem minderjährigen Ministranten vergangen haben. Doch zur Rechenschaft wurde der Priester nicht gezogen, wie das Magazin profil in seiner aktuellen Ausgabe am Montag berichtet.

Angeblich habe die Mutter des Opfers nicht gewollt, dass bei der Polizei Anzeige erstattet werde, wie das Stift in einer Stellungnahme erklärte. Stattdessen habe das Kloster den sündigen Mitbruder in einer Wohnung in Wien untergebracht.

Weiterer Missbrauch
in bayrischer Pfarre

Fünf Jahre nach dem Vorfall wurde der Geistliche in Rumänien unter dubiosen Umständen zum Priester geweiht. Das Stift Klosterneuburg bestreitet jeglich Beteiligung daran.

Die Ignoranz der Stiftsleitung hatte fatale Folgen: Der pädophile Geistliche kam später als Pfarrer in einer Gemeinde im bayrischen Bistum Würzburg unter. Dies sehr wohl auf Empfehlung aus Klosterneuburg.

Dort soll er sich im Jahr 2000 erneut an einem Buben vergangen haben.

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