Flächendeckende Ausfälle

Störung legte Notrufnummern lahm

Flächendeckende Ausfälle bei der Telekom - Schaden behoben.

Wien. Die Notrufe 122, 133 und 144 sind in ganz Österreich nicht erreichbar! Das A1-Netz wurde durch einen Hardware-Fehler vorübergehend lahmgelegt. Aufgrund einer Störung im Netz von A1 kommt es seit 9 Uhr am Vormittag in allen Bundesländern zu größeren Problemen mit den Notrufnummern. Der Schaden sei mittlerweile behoben, bis 13.15 Uhr sollte es zu keinen Ausfällen mehr kommen, sagte eine Sprecherin der Telekom.

Das fehlerhafte Teil sei ausgetauscht worden. Allerdings dauerte es noch einige Zeit, bis alles wieder zu 100 Prozent liefen sollte, sagte Unternehmenssprecherin Livia Dandrea-Böhm der APA. Auch die Rathaus-Nummer in Wien war vom Ausfall betroffen und nicht erreichbar. 

 

Hier finden Sie die Ersatznummern für Wien

In Wien wurden Ersatznummern eingerichtet: >>> Hier geht's zu den Ersatz-Notruf-Nummern <<<

 

Das sollten Sie im Notfall tun

"Sollte eine Leitstelle nicht sofort erreichbar sein, bittet das Rote Kreuz wiederholt 144 anzurufen, abwechselnd vom Festnetz und vom Mobiltelefon", schreibt das Rote Kreuz in einer Aussendung. Alternativ kann auch die Notrufnummer 112 gewählt werden oder die nächste Dienstelle einer Einsatzorganisation aufgesucht werden.
 
Bitte nur im Notfall anrufen und keinesfalls anrufen, um die Erreichbarkeit zu überprüfen.
 

© Facebook

 

© Facebook

 
Die Telekom arbeitet intensiv an der Behebung der Störung. 
 

Alle Einsatzorganisationen betroffen

Die Stadt Wien schreibt auf Twitter, dass alle Einsatzorganisationen von dem Ausfall betroffen. Der Bevölkerung wird geraten, in Notfällen die nächste Polizeiinspektion, Rettungsstation oder Feuerwehrhauptwache aufzusuchen. 
 
 
Der Wiener Stadtrat Peter Hacker teilt die Warnung ebenfalls auf Facebook, damit möglichst alle Bürger informiert werden. 
 
 

Inneministerium warnte

Auch das KATWARN-System des Innenministerium warnte per SMS vor den Ausfällen.  
 

Auch die anderen Bundesländer sind betroffen

Die  Bezirksalarmzentrale Neunkirchen schreibt auf Facebook: "Egal was vorgefallen ist, meldet es. Egal ob ihr im 'falschen' Bezirk seit oder bei der 'falschen' Einsatzorganisation!! Wenn ihr auf einer Nummer durchkommt, dran bleiben!!" 
 

Tirol: "Versuchen Sie es über mehrere Anbieter"

In Tirol empfiehlt die Rettung, mehrfach über verschiedene Anbieter den Notruf zu wählen. "Wichtig: in der Leitung bleiben wenn Sie den Freiton hören!" Auch über die Notfall-App "SOS EU ALP" könnten Notrufe in Tirol, Südtirol und Bayern abgesetzt werden.
 

 

Die Störungskarte der Ausfälle:

© Screenshot (allestörungen.at)

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