Feldzug gegen Islam

Student lief bewaffnet an der Uni herum

Mit seiner Pistole wollte der angehende Akademiker so viele Muslime wie möglich töten.

Wien. Aufregung an der Uni um einen offenbar verwirrten Studenten: In einer Vorlesung der Fakultät für Physik tauchte der angehende Akademiker mit einer Pistole auf, trug die Waffe offen im Hosenbund. Es soll sich um einen Fan von US-Präsident Donald Trump handeln, der angeblich gegen den Islam zu Felde ziehen wollte: „Ich würde gerne in einem Feuergefecht gegen den Islam sterben und so viele wie möglich davon töten“, twitterte der Student. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin "profil" sagte ein Kommilitone: „Er ist mit der Pistole im Gürtel die ganze Vorlesung über in der Reihe vor mir gesessen.“ Studenten hätten sich weggesetzt, 400 Studierende hätten sich in dem Hörsaal befunden.

Security fand
 auch Messer bei ihm

Der Physikstudent soll mit seiner Waffe sogar von Hörsaal zu Hörsaal gegangen sein, und während der Vorlesung nachgeladen haben. An der Fakultät soll der Student seit Längerem auffällig gewesen sein. Er selbst schilderte auf Twitter seine lebenslangen Schlafstörungen. Er würde deshalb immer wieder unter Medikamenteneinfluss stehen. Die Security der Uni verständigte die Polizei. Der Student verfügt über eine Waffenbesitzkarte, darf seine Pistole allerdings nicht offen tragen. Nachdem bei ihm auch ein Messer sichergestellt wurde, erteilte die Uni Hausverbot.

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