Tirol: Wieder eine Ski-Tote

Zehntes Opfer

Tirol: Wieder eine Ski-Tote

Maria Fekter verletzt, Schumi im Koma und jetzt schon zehn Skitote auf unseren Pisten.

Sie verlor die Kontrolle und prallte gegen einen Baum: Eine Ukrainerin (38) ist bei einem Skiunfall im Paznaun (Ischgl) ums Leben gekommen. Sie ist das 10. Ski-Todesopfer auf unseren Pisten (seit Juni 2013). Insgesamt verzeichnete die Alpinpolizei in dieser Wintersaison 626 Unfälle.

42.400 SkifahrerInnen 
mussten ins Krankenhaus

Im Vorjahr verunglückten laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sogar 42.400 Skifahrer so schwer, dass sie stationär behandelt werden mussten. Eine gigantische Zahl, aber: Laut dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) gibt es 50 Prozent weniger Unfälle als noch vor zehn Jahren. Grund ist die bessere Ski-Ausrüstung.

Doch Mediziner warnen: „Durch die schlechten Schneebedingungen heuer sind auch die Verletzungen viel schwerer“, sagt Alpinarzt Franz Berghold.

 

Die häufigsten Skiverletzungen

„Zur häufigsten Verletzungsart gehören Dehnungen der Bänder und Gelenke“, sagt Thomas Woldrich vom ÖSV. Laut der Studie des Skiverbandes ist in fast 90 Prozent aller erfassten Unfälle die Ursache dafür Eigenverschulden – Kollisionen mit anderen Personen sind mittlerweile sehr selten (7–8 Prozent).

Häufige Skiverletzungen in Prozent:

Körperteil
Männer
Frauen
Knie 37,2 49,6
Schulter 20,1 14,4
Rumpf   8,7   5,0
Hüfte   7,4   8,8
Kopf   7,2   6,5
Unterschenkel   4,9   2,1
Sprunggelenk   3,7   4,1
Handgelenk   3,0   2,0
Oberarm   2,9   2,7
Daumen   1,2   1,8

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