Tod am Zauberberg: Wiener starb unter Zug

Semmering

Tod am Zauberberg: Wiener starb unter Zug

Tragisches Ende eines Betriebsratsausflugs auf den Semmering.

Das Drama passierte, wie berichtet, am Donnerstag bei einem vom Betriebsrat organisierten Ausflug eines großen Pharmakonzerns aus Wien und NÖ. 200 Mitarbeiter waren mit fünf Bussen ins Ski-Gebiet Semmering gekommen und hatten bis in die Abendstunden Spaß mit Rodeln, Skiern oder mit dem Snowboard.

Auch der lebensfrohe und reisefreudige Single Roland P. aus Wien-Donaustadt war mit von der Partie. Die Stimmung war gut, Kollegen bemerkten keine Probleme – und dennoch machte Roland etwas völlig Verrücktes: Er brachte seine Sachen zu später Stunde zwar in den Bus, fuhr aber nicht mit zurück, sondern entfernte sich im kurzärmeligen Hemd immer weiter. Es sieht sogar danach aus, als ob er zu Fuß entlang der Südbahn heimgehen wollte. Um 23.30 Uhr sah ein ÖBB-Lokführer im Scheinwerferlicht den jungen Mann, der viel zu nahe an den Gleisen marschierte, und leitete eine Notbremsung ein. Doch es war schon zu spät: Roland P. wurde von der Lok erfasst, zur Seite geschleudert und getötet.

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