Unwetter zogen über Österreich
Unwetter zogen über Österreich
Unwetter zogen über Österreich
Unwetter zogen über Österreich

Blitze, Hagel, Sturm

Unwetter zogen über Österreich

Das Hoch "Liane" bringt Schönwetter, aber nun auch heftige Gewitter.

Der Sommer feiert gerade ein Comeback in Österreich: Hoch "Liane" bringt uns das schöne Wetter, auf das alle so lange gewartet haben. Noch mindestens eine Woche bleibt uns die Hitze erhalten.

Doch am Freitag wurde der Sommerspaß kurz getrübt. Zwar blieb es zunächst weiterhin sehr heiß, doch heftige Gewitter mit Hagel und Sturm zogen über fast ganz Österreich. In Oberösterreich und in Salzburg gab es bereits mehrere Blitzeinschläge. Ein Bauernhof ist komplett ausgebrannt. In Bregenz verletzten Blitze gleich sechs Deutsche . Inzwischen gilt die Unwetter-Warnung für ganz Österreich. Besonders heftig fallen die Unwetter in Salzburg , Kärnten und der Steiermark aus.

Steiermark: Häuser abgedeckt, Keller überflutet
Unwetter über den steirischen Bezirken Voitsberg, Feldbach und über Graz haben am späten Freitagnachmittag zahlreiche Schäden angerichtet, wie der Landessfeuerwehrverband mitteilte. Mit 40 Feuerwehren waren in Feldbach mehr als die Hälfte der Bezirkseinheiten mit rund 380 Mann und 70 Fahrzeugen im Einsatz. Laut erster Schadensbilanz wurden zahlreiche Dächer abgedeckt, es musste zu zahlreichen Baumbergungen ausgerückt werden, ferner waren Dutzende Keller überflutet. Für Graz lagen vorerst noch keine Schadensberichte vor.

Zwei Urlauber verletzt
Bei den kurzen aber heftigen Unwettern über Kärnten wurde das Auto zweier Urlauber aus Niederösterreich in Villach während der Fahrt von einem umstürzenden Baum getroffen, die beiden wurden verletzt. Die Feuerwehr musste zu mehr als 100 Einsätzen ausrücken.

Zahlreiche Feuerwehreinsätze im Südburgenland
Wegen der heftigen Gewitter haben im südlichen Burgenland zahlreiche Feuerwehren ausrücken müssen: "Im Moment sind circa 25 Einsätze im Gange", hieß es von der Landessicherheitszentrale (LSZ). Betroffen seien die Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf, der Schwerpunkt liege im Bezirk Jennersdorf. In erster Linie seien Bäume von Straßen zu entfernen und Keller auszupumpen. "Die Feuerwehren werden noch immer alarmiert", so ein Mitarbeiter der LSZ. Vereinzelt gebe es im Südburgenland auch Straßensperren.

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19:23 Uhr: Bei den kurzen aber heftigen Unwettern über Kärnten wurde das Auto zweier Urlauber aus Niederösterreich in Villach während der Fahrt von einem umstürzenden Baum getroffen, die beiden wurden verletzt. Die Feuerwehr musste zu mehr als 100 Einsätzen ausrücken.

17:53 Uhr: Wegen der heftigen Gewitter haben im Süden des Burgenlands zahlreiche Feuerwehren ausrücken müssen: "Im Moment sind circa 25 Einsätze im Gange", hieß es von der Landessicherheitszentrale.

16:41 Uhr: Schneepflug muss Hagel wegschaufeln
 Ein starkes Gewitter über der Tauernregion Salzburgs ruft die Feuerwehr auf den Plan. In St. Margarethen im Lungau hagelt es dermaßen stark, dass die Feuerwehr sogar einen Schneepflug der Straßenmeisterei anfordern musste, um die Straßen wieder befahrbar zu machen.

16:04 Uhr: Frequency-Festival säuft ab
Mit dem anhaltenden Regen kämpfen nun auch die Camper beim Frequency-Festival in St. Pölten:


(c) APA

15:19 Uhr: Heftige Gewitter toben in Kärnten und der Steiermark
Starkes Unwetter mit Hagel und heftigen Sturmböen entlädt sich zur Zeit vor allem in Sankt Veit an der Glan sowie in der Steiermark. Dort trifft es gerade Graz.
 

+++ 14:30 Uhr: Wetter update aus den Landesstädten +++
Graz 32 Grad, Wien 25 Grad, Sankt Pölten 26 Grad, Eisenstadt 31 Grad, Linz 23 Grad, Salzburg 28 Grad, Klagenfurt 29 Grad, Innsbruck 30 Grad, Bregenz 28 Grad.

+++ 13:54 Uhr: Erhöhte Alarmsturfe im Süden +++
Im "Dreiländereck" Salzburg, Kärnten und Steiermark herrscht akute Unwettergefahr. Betroffen sind Sankt Johann im Pongau, Tamsweg, Murau und Liezen sowie Spittal an der Drau. Dort gehen jetzt Unwetter mit Hagel, Sturmböen und Gewittern nieder. Mehr Infos dazu gibt es hier >>

13:07 Uhr: Das erste Foto vom Blitzschlag in Bregenz:
Eine Gruppe von sechs Deutschen suchte unter einem Baum Schutz vor dem Unwetter. Dann schlug der Blitz ein. Alle sechs Touristen wurden verletzt.


(c) APA, Reinhard Mohr

12:54 Uhr: Neue Unwetterfront im Anmarsch
Derzeit zieht über das nördliche Waldviertel, Salzburg, Oberösterreich, Tirol und der nördlichen Steiermark eine neue Unwetterfront auf. Ausläufer haben bereits Wien erreicht.

++ 12:31 Uhr: Temperatur-Update aus den Landesstädten: ++
Spitzenreiter ist derzeit Graz mit 31 Grad. Wien meldet 27 Grad, Sankt Pölten 26 Grad, in Eisenstadt sind es sonnige 28 Grad; leichter Regen in Linz bei 25 Grad sowie Regenschauer in Salzburg bei 21 Grad. Klagenfurt meldet 28 Grad bei strahlender Sonne, in Innsbruck ist es mit 27 Grad heiter. Bregenz: 27 Grad bei Sonne.
 

12:13: Wanderer gefährdet
Vor allem im Gebiet des Nationalparks Hohe Tauern kracht es momentan besonders heftig.

11:32 Uhr: Gewitter nimmt Fahrt auf
In Salzburg gehen nun örtlich heftige Gewitter ab. Starkregen, Sturm und Blitze vor allem im Bezirk Salzburg-Umgebung. Auch von Hagel wird berichtet.

11:06 Uhr: Blitzeinschläge auch in Salzburg
Ein starkes Gewitter hat in der Nacht Stadt Salzburg und im Flachgau einige Feuerwehreinsätze ausgelöst. In Henndorf schlug ein Blitz in ein landwirtschaftliches Nebengebäude ein und setzte es in Brand. In der Stadt Salzburg gingen nach Blitzeinschlägen mehrere Brandmelder los, sodass die Berufsfeuerwehr ausrücken musste.

10:34 Uhr: Unwetterwarnung jetzt für ganz Österreich
Die Wetterexperten haben den Alarm ausgeweitet: Bislang war nur der Westen des Landes akut unwettergefährdet. Jetzt gilt die Warnung für das ganze Land. Besonders akut ist die Lage in Tirol. Dort herrscht Alarmstufe rot. Es drohen heftige Gewitter mit Hagel.

10:01 Uhr: Die ersten Unwetter-Fotos - so schlug der Blitz in Oberösterreich ein:

Diashow: Die ersten Unwetter-Fotos

1/5
Bauernhof in OÖ beschädigt
Bauernhof in OÖ beschädigt

Der Blitz schlug in Schweinbach (Bezirk Urfahr-Umgebung) ein.

2/5
Bauernhof in OÖ beschädigt
Bauernhof in OÖ beschädigt

Der Geräteschupppen von Bauer Josef J. geriet in Brand.

3/5
Bauernhof in OÖ beschädigt
Bauernhof in OÖ beschädigt

Mit einem Pulverlöscher konnte er den Brand noch rechtzeitig löschen.

4/5
Bauernhof in OÖ beschädigt
Bauernhof in OÖ beschädigt

So hielt sich der Schaden noch in Grenzen ...

5/5
Bauernhof in OÖ beschädigt
Bauernhof in OÖ beschädigt

...bis auf das Dach muss nichts repariert werden.

09:45 Uhr: Hier der Ausblick auf die nächsten Tage - zum Durchklicken:

Diashow: Auch in den nächsten Tagen ist Sommer

1/10
Sonntag
Freitag

Sonne: Im Süden und Osten bis zu 34 Grad.

2/10
Sonntag
Samstag

Heiß: Kaum Wolken am Himmel.

3/10
Sonntag
Sonntag

Sommer Pur: Im Osten warm, im Westen heiß.

4/10
Sonntag
Montag

Viel Sonne: Wärmer und überall sonnig.

5/10
Sonntag
Dienstag

Hochdruck: Perfektes Wetter zum Baden.

6/10
Sonntag
Mittwoch

Mehr Sonne: Kaum Wärmegewitter möglich.

7/10
Sonntag
Donnerstag

Wolken: 22 Grad aber wenig Sonne.

8/10
Sonntag
Freitag

Bewölkt: Es regnet wieder

9/10
Sonntag
Samstag

Sonnig: Mehr Sonne und es wird wärmer.

10/10
Sonntag
Sonntag

Sonne im ganzen Land, 24 Grad.

09:24 Uhr: Verletzte nach Blitzeinschlag in Bregenz
In der Nacht auf Freitag sind in Bregenz sechs Touristen durch einen Blitzschlag verletzt worden. Sie waren zu Fuß beim Campingplatz Weiss unterwegs, als der Blitz in einen Baum einschlug. Die Deutschen wurden mit leichten Verbrennungen und Tinnitus-Verdacht ins Krankenhaus Bregenz gebracht.
 

++ 09:15 Uhr: Wetter-Update aus den Landeshauptstädten ++
Wien heiter bei 23 Grad, Sank Pölten meldet Sprühregen bei 22 Grad, in Eisenstadt ist es sonnig bei 22 Grad, in Linz beherrschen Wolken das Wetter bei 22 Grad. Salzburg heiter 22 Grad, Graz sonnig 20 Grad, Klagenfurt sonnig 19 Grad, Innsbruck heiter 17 Grad und Bregenz heiter 21 Grad.

08:31 Uhr: Gleich vier Blitzeinschläge in Oberösterreich
In Schörfling in Oberösterreich (Bezirk Vöcklabruck) sind elf Feuerwehren noch immer im Dauereinsatz. Ein Bauernhaus ist bis auf die Grundmauern nach Blitzeinschlag abgebrannt. Das Vieh konnte noch in Sicherheit gebracht werden.

08:04 Uhr: Ein Geräteschuppen in Schweinbach (Bezirk Urfahr-Umgebung) geriet nach Blitzeinschlag in Brand. Drei Feuerwehren waren im Einsatz, bis das Feuer gelöscht wurde.

07:51 Uhr: In Niederthalheim (ebenfalls Bezirk Vöcklabruck) kappte ein Blitz die Hochspannungsleitung. Das heruntergestürzte Kabel setzte eine Wiese in Brand.

07:44 Uhr: In Pichl bei Wels sorgte ein Blitzeinschlag ebenfalls für einen Feuerwehreinsatz: Ein Dach eines Bauernhofes geriet in Brand. Die Glutnester konnten rasch gelöscht werden.

07:30 Uhr: Die Prognose für heute
Meist ist es zunächst noch sonnig, lediglich im äußersten Westen, im Norden und teils auch im Osten kann es bereits in der Früh stärker bewölkt sein. Von Vorarlberg bis Niederösterreich ziehen bereits am Vormittag erste Gewitter und Regenschauer auf. Im Flachland des Ostens und Südens bleibt es überwiegend sonnig und heiß, einzelne lokale Gewitter sind jedoch auch hier möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Süd bis West, um die Mittagszeit kann der Wind im Donauraum aber auch lebhaft aufleben. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 25 und 33 Grad.

 

Rückblick: Sommer legt heute Pause ein
Wochenlang hatte uns das miese Sauwetter im Griff. Die Tage waren grau, wolkenverhangen und manchmal schaffte es das Thermometer kaum über die 20-Grad-Marke. Aber damit ist nun endgültig Schluss. Der Grund: „Liane“.

Das riesige Hochdruckgebiet macht es sich gerade über Mitteleuropa gemütlich und bescherte uns schon gestern den perfekten Badetag: Um 15 Uhr kletterte das Thermometer in Salzburg auf 31,4 Grad, in Innsbruck wurden 30,9 Grad gemessen, in Eisenstadt 30,1 Grad. Keine einzige Wolke war am Himmel. Unangenehme Niederschläge: Fehlanzeige.

Freibäder und Schanigärten sind endlich wieder voll
Endlich können jetzt deshalb Gastronomen, Hotels und Bäder wieder aufatmen. Wir erinnern uns: Der Juli war ja der schlechteste seit elf Jahren. Um sieben Prozent gingen die Übernachtungen zurück, Schanigärten klagten um Umsatzrückgänge von bis zu 50 Prozent. Experten rechneten durch den miesen Sommer gar mit Umsatzeinbußen von 200 Millionen Euro.

„Dieses schöne Wetter macht sich nun endlich bei den Buchungen bemerkbar“, erklärt der Präsident der österreichischen Hoteliervereinigung Sepp Schellhorn

Gleiches Bild an den Badeseen und in den Freibädern: Wirkten viele Ende Juli zeitweise wie ausgestorben, wurden sie gestern wieder gestürmt. „Wir freuen uns jetzt über jeden einzelnen Sonnentag. Gestern hatten wir 4.000 Besucher, an einem Tag im Juli nur 60. Das war der Wahnsinn“, erklärt Ewald Petritsch, Geschäftsführer der Rheinauen, dem größten Freibad Westösterreichs.

Und das Gute: Der Sommer bleibt. Bis mindestens nächste Woche. Endlich!

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