Wien in Angst vor Scharfschützen

Sniper

Wien in Angst vor Scharfschützen

Es herrscht immer noch das blanke Entsetzen und die pure Angst in der Hauptstadt, vom gefährlichen Heckenschützen gibt es immer noch keine heiße Spur. Jede Minute kann der unbekannte Irre wieder zuschlagen und wie schon zehn Mal zuvor mit einem Luftdruckgewehr wahllos auf Passanten schießen und diese schwer verletzen.

Diashow Die Opfer des Snipers

Die Opfer des Snipers

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Roman Pfeiffer (Event-Manager)

Die Opfer des Snipers

Stefan Lanzl (Angestellter)

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Ausnahmezustand
Im Gegensatz zu bisherigen Darstellungen, hat der irre Sniper seine Taten nicht nur an einem einzigen Tag binnen weniger Stunden begangen. Er schlug erstmals vor zehn Tagen in der Rechten Wienzeile im 12. Bezirk zu, verletzte dort einen Fußgänger leicht.

Vor fünf Tagen suchte er sich in kurzen Abständen gleich mehrere neue Zufallsopfer: An der Busstation Atzgersdorfer Platz der Linie 66A (Liesing) schoss er um 18 Uhr auf eine junge Angestellte (16). Eine Stunde später trifft es Roman Pfeiffer (30) am Margaretengürtel. Der Irre feuert durchs offene Autofenster, trifft den Eventmanager an der Hand. „Ich dachte erst, ich sei über eine Glasflasche gefahren und ein Splitter hat mich getroffen. Doch als ich später aus den Medien von dem Heckenschützen erfahren habe, bin ich gleich zur Polizei“, sagt er.

Zwei Kopfschüsse
Familienvater Stefan Lanzl wird an der Schläfe getroffen. Das Projektil muss ihm aus dem Kopf operiert werden. Besonders schwer verletzt aber wird ein Polizeibeamter (36), der in der Winckelmannstraße (Rudolfsheim-Fünfhaus) in seinem Auto auf das Umschalten der Ampel wartete. Ihn traf das 4,5-Millimeter-Diabolo-Geschoss („Stamperl“) des Schützen in den Hals. Der Beamte musste notoperiert werden. Sechs weitere Opfer kamen mit Blutergüssen davon.

Die Polizei steht noch vor einem Rätsel. Zwischen den zehn Opfern gibt es keine Verbindungen, der Irre war bislang in sieben Wiener Bezirken aktiv. „Er ist innerhalb kurzer Zeit an weit auseinanderliegenden Tatorten gewesen. Wir gehen davon aus, dass er mobil ist und von einem Auto oder einem Motorrad aus auf seine Opfer schießt“, sagt ein Ermittler.

Das LKA Wien bittet dringend um Hinweise: 01/31310-33800.(mik)

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