"Ärzte ließen Silvia sterben"

Ein Vater klagt an

"Ärzte ließen Silvia sterben"

Eine Patientin hatte Angst vor einer Lungenentzündung. Sie wurde ignoriert, die Frau starb.

Seit Tagen hatte Silvia N. über starken Husten geklagt, nachts konnte sie nicht mehr schlafen. Es entwickelten sich Symptome, die sie kannte. Die 41-Jährige hatte vier Jahre zuvor eine Lungenentzündung, diesmal fühlte es sich wieder so an. Sie ging ins Landesklinikum Mödling, teilte dem behandelnden Arzt ihre Sorgen mit. Der veranlasste eine Blutuntersuchung und ein Röntgen. Seine Diagnose: keine Lungenentzündung, eine Bronchitis.

Zwei Tage später bricht Silvia N. zusammen, erleidet ­einen Herzstillstand, fällt ins Koma. Diagnose jetzt: Entzündung der beiden unteren Lungenlappen.

Silvia N. wacht nicht mehr auf, stirbt am zweiten Jänner. Ihr Vater klagt an: „Die Ärzte haben meine Tochter sterben lassen. Er wird von Rechtsanwältin Fiona List vertreten. Sie hegt den Verdacht der fahrlässigen Tötung durch den behandelnden Arzt, geht gegen das ­Landesklinikum wegen eines Überwachungsverschuldens vor und wird auf Schmerzensgeld klagen.

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