Brutale Räuber klauen Chihuahua

Oberwart

Brutale Räuber klauen Chihuahua

Einbrecher prügelten Opfer krankenhausreif und stahlen sein kleines Hündchen.

Der äußerst seltsame Coup ereignet sich am Wochenende in Stadtschlainig in einem Privathaus. Der 51-jährige Angestellte Andreas R. (Name geändert) wurde Sonntag im Morgengrauen nach eigenen Angaben geweckt, weil seine Chihuahua-Lady ihr kläffendes Stimmchen erhob. Der kleine Hund verbellte soeben zwei dunkle Gestalten mit Masken über dem Kopf, die in der Küche standen.

Armbruch
In spontaner Panik sprang der Hausbesitzer ins Frei – zweieinhalb Meter in die Tiefe, wobei er einen offenen Unterarmbruch erlitt. Die Täter hetzten dem Flüchtenden nach und sollen dabei mit einer Pistole gedroht und den am Boden liegenden mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzt haben. Ein benachbarter Tierpräperator musste das Treiben tatenlos mitansehen (wie die Masken-Männer mit dem Chihuahua unter den Arm geklemmt in ein Auto mit Schwechater Kennzeichen sprangen) und davonrasten. Dann rief der Anrainer Rettung und Polizei.

Festnahmen
Durch den Hinweis mit der Nummerntaferl und der Beobachtung eines Jägers, der die Flüchtenden in einem Waldstück sah, konnten die mutmaßlichen Räuber samt ihrem einzigen Beutestück – dem Chihuahua – gestellte werden. Bei einem handelt es sich um einen 35-jährigen Ungarn, der an der Grenze in Rattersdorf aufgehalten wurde. Sein Komplize, ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Oberpullendorf , wurde ebenfalls noch am Sonntag ausgeforscht. Das Opfer liegt im Spital.

Autor: (kor)

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