Einbrecher 
vergifteten Hündin Lilly

Eisenstadt

Einbrecher 
vergifteten Hündin Lilly

Die Mischlingshündin lag wimmernd im Garten, ihr Herrl brachte sie sofort zum Arzt.

Solche Szenen kennt man eigentlich nur aus Slapstick-Krimis: Ein Einbrecher klettert über einen Gartenzaun und macht dabei so einen Lärm, dass der Hund des Hauses auf den Eindringling aufmerksam wird. Um den Vierbeiner auszuschalten, wirft er ihm ein vergiftetes Würstel vor, der Kläffer verschlingt es, fällt um und ist außer ­Gefecht gesetzt.

Doch genau dieser Ablauf spielte sich in Realität Mittwochmittag in Trausdorf bei Eisenstadt ab. Das Opfer der Attacke war die Mischlingshündin Lilly. Zum Glück konnte sie gerettet werden, und der Einbrecher flüchtete ohne Beute, weil der Hausbesitzer zurückkam.

Tierambulanz-Team aus Mattersburg rettete Lilly

„Die Hündin lag winselnd am Rasen und war stark aufgedunsen“, sagte Tierärztin Renate Bornhofen von der Tierambulanz Mattersburg zu ÖSTERREICH: „Der Besitzer hat goldrichtig reagiert und ist sofort zu uns gekommen.“ Die Veterinärmediziner vollzogen eine „Giftbehandlung“, brachten die arme Lilly zum Erbrechen, legten einen Venenkatheter. Aufatmen am Donnerstagnachmittag: „Die Lilly war heute zur Kontrolle bei uns, es geht ihr schon besser, aber es wird noch dauern, bis sie sich von der Vergiftung komplett erholt hat.“

Polizei bittet um Hinweise zu dem irren Tierquäler
Die Polizei jagt nun nach dem Tierquäler und Einbrecher. Hinweise bitte an: 059-133-10-3333.

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