Tierschützer Balluch: Geldstrafe für Rettung von 300 Enten

110 Euro Strafe oder ein Tag Haft

Tierschützer Balluch: Geldstrafe für Rettung von 300 Enten

Die Aktion von Tierschützern in Zurndorf und Nickelsdorf – hier werden die Enten in Volieren gehalten, um nur deshalb freigelassen zu werden, damit Jäger sie abschießen können – sorgte im Juli für Aufsehen: Zwanzig Mitglieder des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) rund um Obmann Martin Balluch trieben die Zuchtenten nach Ungarn – die schießbereiten Waidmänner hatten das Nachsehen.

Absurde Begründung

Die Rechnung für den Protest folgt jetzt einen Monat später – durch die Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See. Die Behörde schickte Balluch (der übrigens für die Pilz-Partei Jetzt kandidiert) eine Strafverfügung über 110 Euro oder 1 Tag und 10 Stunden Haft, weil er die Enten nach Ungarn verscheucht haben soll. Straftatbestand: Treiben von Wildtieren, ohne ein Jäger zu sein.

Laut Balluch wird umgehend gegen den Bescheid berufen, und sei es bis zum Höchstgericht. Der Tierschützer wettert: „Das ist wieder einmal typisch: Der Missstand wird von der Behörde ignoriert, und der, der ihn aufdeckt, wird verfolgt.“

Video zum Thema Fellner! Live: Martin Balluch im Interview
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