Unfall bei Tunnelbau: Arbeiter von herabfallenden Felsbrocken verschüttet

Einsatz im Burgenland

Unfall bei Tunnelbau: Arbeiter von herabfallenden Felsbrocken verschüttet

Rudersdorf. Beim Bau des Tunnels Rudersdorf der S7 (Fürstenfelder Schnellstraße) im Bezirk Jennersdorf hat sich heute, Dienstagfrüh, ein Arbeitsunfall ereignet. Nach Angaben der Polizei wurde ein Arbeiter von losem, herabfallendem Gestein getroffen und verletzt. Kollegen befreiten den Verunglückten, er wurde laut Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland ins Krankenhaus gebracht.
 
Aufgrund der Erstmeldung über eine verschüttete Person wurde der für solche Szenarien vorgesehene Alarmplan ausgelöst, so ein LSZ-Sprecher zur APA. Die Feuerwehren Deutsch Kaltenbrunn Ort sowie Rudersdorf Berg und Rudersdorf Ort wurden alarmiert. Ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen machten sich auf den Weg zur Unfallstelle.
 
Der Verletzte war laut Landespolizeidirektion Burgenland ansprechbar. Er wurde ins Krankenhaus Feldbach (Bezirk Südoststeiermark) gebracht.
 
Der knapp drei Kilometer lange Tunnel Rudersdorf befindet sich im Westabschnitt der S7, die nach ihrer Fertigstellung von Riegersdorf in der Steiermark über das Burgenland bis an die ungarische Grenze führen soll. Der Tunnel wird auf etwa 1,1 Kilometer Länge in offener Bauweise errichtet. Weitere etwa 1,9 Kilometer entstehen laut Asfinag in klassischer bergmännischer Bauweise mittels Baggervortrieb.
 
Der Tunnel Rudersdorf soll bis Dezember 2023 errichtet und mit der gesamten knapp 29 Kilometer langen Schnellstraße für den Verkehr freigegeben werden. Die Gesamtinvestitionen für den Bau der S7 belaufen sich nach Angaben der Asfinag auf rund 700 Millionen Euro.
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