Burgenländischer Amtmann veruntreute Gemeindegeld

Schwerer Verdacht

Burgenländischer Amtmann veruntreute Gemeindegeld

Ein schwerer Verdacht besteht gegen einen Amtmann aus dem Südburgenland. Er soll Gemeindegelder veruntreut haben und wurde suspendiert.

Der Amtmann einer südburgenländischen Gemeinde steht im Verdacht, öffentliche Gelder missbräuchlich verwendet haben. In den vergangenen Tagen seien Fakten aufgetaucht, "die den Verdacht strafbarer Handlungen nahe legen", teilte der Bürgermeister am Mittwoch mit. Die Höhe des Schadens stehe noch nicht fest, allerdings dürfte nicht nur die Gemeinde geschädigt worden sein. Der Gemeindebedienstete wurde suspendiert.

Der Verdacht beziehe sich auf die "missbräuchliche Verwendung von Gemeindegeldern". Der Ortschef habe daraufhin sofort die Polizei eingeschaltet und auch die Gemeindeaufsicht gebeten, entsprechende Prüfungen vorzunehmen. Die Gemeinde werde alles tun, "um die Vorfälle rasch und lückenlos aufzuklären", so der Bürgermeister. Auch die Staatsanwaltschaft Eisenstadt führt Erhebungen wegen Verdachts der Untreue und des Amtsmissbrauchs durch, bestätigte eine Sprecherin.

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