Sonnyboy von Geschäfts-Freund ertränkt

Mord in Mörbisch

Sonnyboy von Geschäfts-Freund ertränkt

Seine Nebengeschäfte dürften für einen Buchhalter das Todesurteil gewesen sein.

Bgld. Nach dem mysteriösen Tod des Bundesbuchhalters Niklas St. (21) wenige Tage vor seinem 22. Geburtstag in Mörbisch am See kommen immer Details ans Tageslicht.

So soll der Sonnyboy, der stets gut gekleidet war und ein Faible für Luxus hatte, sich mit Immobiliengeschäften und einem regen Autohandel zwischen Österreich und der Slowakei ein zusätzliches Körberlgeld verdient haben.

Vergangenen Montag dürfte jedoch ein Streit mit einem Geschäftsfreund, den der 21-Jährige schon länger gekannt haben soll, aus dem Ruder gelaufen sein. Dem Vernehmen nach dürfte es um Geld aus dem Kfz-Handel gegangen sein.

Mannersdorfer (28) soll Buchhalter getötet haben

Nachdem die Obduktion der Leiche von Niklas St. Fremdverschulden ergab, ging alles sehr schnell. Am Donnerstag wurde der Geschäftspartner des 21-Jährigen unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Kevin A. (28) aus Mannersdorf am Leithagebirge (Bez. Bruck an der Leitha) soll den Sonnyboy niedergeschlagen und ihn danach in einem kleinen Bach nahe der Kläranlage ertränkt haben.

Wie berichtet, wurde der Mercedes A-Klasse des Opfers mit offenen Fenstern und aufgeklapptem Laptop von Gemeindearbeitern entdeckt. Als die Ermittler herausfanden, dass Niklas St. zudem ausgeraubt wurde (eine Rolex-Uhr und 8.000 Euro Bargeld fehlten), stand für sie rasch fest, dass ein Verbrechen passiert sein muss. Kevin A. sitzt unter Mordverdacht in U-Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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