Coronavirus erstmals in Norwegen nachgewiesen

LIVE-Ticker

Coronavirus erstmals in Norwegen nachgewiesen

In Tirol wurden alle Verdachtsfälle negativ getestet.

Nach Bekanntwerden des mit dem Coronavirus infizierten italienischen Paares sind alle weiteren in diesem Zusammenhang durchgeführten Tests negativ ausgefallen. Insgesamt wurden rund 100 Tests durchgeführt, bei niemandem wurde eine Infizierung festgestellt.
 
Somit sind auch die zwölf derzeit in Quarantäne befindlichen Personen nicht vom Coronavirus befallen. Sie bleiben aber sicherheitshalber weiter in Isolation. Bei neun von letzteren handelt es sich um Arbeitskollegen der 24-jährigen Italienerin, die in einem Hotel in Innsbruck beschäftigt ist. Insgesamt 62 Personen, die sich in dem Hotel nahe des Bahnhofes aufhielten, wurden einem Test unterzogen - plus drei Personen aus dem privaten Umfeld. Getestet wurden nach Angaben des Landes aber nicht nur all diese Personen, sondern darüber hinausgehend auch Verdachtsfälle, die "tagtäglich" wie auch in anderen Bundesländern hereinkommen.
 

Verdachtsfall in UNO City negativ

Bei einem Mitarbeiter des Vienna International Center (VIC) ist der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten. Das teilte der Informationsdienst der UNO (UNIS) in Wien am Mittwochnachmittag mit. Der betreffende Mitarbeiter sei für weitere Beobachtungen und Tests in ein Krankenhaus gebracht worden.

Es wurde laut UNIS auch untersucht, wer mit dem möglicherweise Infizierten in engem Kontakt gestanden sei. Demnach wurden vier Menschen identifiziert: "Sie wurden nach Hause geschickt und angewiesen, sich selbst zu beobachten (ob Symptome einer Infektion auftreten, Anm.)", so der UNIS. Als "enger Kontakt" wurde persönliche Interaktion über 15 Minuten in einer Distanz von einem Meter oder weniger definiert.

Man stehe in Kontakt mit dem örtlichen Behörden und unterstütze diese, so UNIS. Für Donnerstag, 10.00 Uhr, wurde ein Update angekündigt.
 

Wiener Lehrerin negativ getestet

Die Lehrerin der AHS Albertgasse in Wien-Josefstadt, bei der es einen Verdacht auf Infektion mit dem Corona-Virus gab, wurde negativ getestet. Die Wiener Landessanitätsdirektorin werde nun an die Schule und die Polizei die Weisung erteilen, alle Maßnahmen aufzuheben, hieß es aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

Das Gymnasium mit 600 Schülern war seit dem Vormittag gesperrt gewesen. Die Polizei hatte dazu die Albertgasse zwischen der Josefstädter Straße und der Pfeilgasse abgeriegelt.

© TZOE/Artner

Polizei riegelt Schule ab

 
Die Polizei hat Sicherungsmaßnahmen in der Albertgasse in Wien-Josefstadt gesetzt, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer. Es sei Aufgabe der Exekutive, "für Ruhe zu sorgen und dass niemand die Schule verlässt bzw. hineingeht", betonte Steirer. Alles Weitere liege in der Entscheidung der Gesundheitsbehörde. Im Einsatz seien Beamte aus dem Bezirk und der Bereitschaftseinheit.
 
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Schüler müssen mindestens vier Stunden ausharren

 
Die Untersuchungen der Gesundheitsbehörden seien im Gange, sagte Steirer. Wie oe24 erfuhr sollen die Tests mindestens vier Stunden dauern.
 
Die Kinder im Gymnasium Albertgasse nahmen unterdessen ihre "Kasernierung" ziemlich gelassen. Während einer Pause schauten die Schüler immer wieder aus den Fenstern und schrien heraus. Der Medienauflauf war offensichtlich eine ziemlich attraktive Angelegenheit. Die Schüler konnten auch telefonisch Kontakt mit ihren Eltern aufnehmen. "Die Kinder wissen bisher nur, dass sie getestet werden und dass sie jetzt einmal nicht hinaus dürfen", berichtete ein Vater, der kurz zuvor mit seinem Sohn im Gymnasium telefoniert hatte.
 
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Eingeschränkte Bewegungsfreiheit gab es auch für die Anrainer des gesperrten Bereichs der Albertgasse. So durften Mitarbeiter eines gegenüberliegenden Gebäudes dieses zunächst nicht verlassen. Später wurden diese Maßnahmen aufgehoben. Laut Steirer konnten Eltern ihre Kinder vom Kindergarten abholen und auch Bewohner ihre Häuser verlassen beziehungsweise aufsuchen.
 
 
 

Urlauberin in Kärnten gestorben

 
Eine 56 Jahre alte Italienerin ist in der Nacht auf Mittwoch in einer Apartmentanlage in Bad Kleinkirchheim in Kärnten (Bezirk Spittal an der Drau) gestorben. Der Notarzt hat eine Infektion mit dem Coronavirus bei der Toten nicht ausgeschlossen, berichtete der Landespressedienst. Bei der Toten aus Friaul wurde ein Abstrich gemacht, weitere Untersuchungen wurden angeordnet.
 
Die Apartmentanlage wurde gesperrt, die Bewohner durften das Gebäude vorerst nicht verlassen. Sie werden ebenfalls untersucht. Die Behörden, auch die italienischen, versuchten nun herauszufinden, mit wem die 56-Jährige vor ihrem Tod Kontakt hatte.

Testergebnis noch heute

Das Testergebnis des Kärntner Coronavirus-Verdachtsfall soll im Laufe des Tages vorliegen. Wie Gerd Kurath vom Landespressedienst auf APA-Anfrage sagte, kam die verstorbene Urlauberin aus dem Raum Udine. Sie war seit Freitag in Kärnten. Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) appelliert an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren. "Es werden alle notwendigen Vorkehrungen und Maßnahmen gesetzt."
 
 

Nächster Krisengipfel

Der Einsatzstab der Regierung tagt bereits heute um 7.30 Uhr wieder. Es geht um das Vorgehen bei weiteren möglichen Abriegelungen, wie gerade in Tirol. Denn es sei davon auszugehen, dass Weitere nötig sein könnten. Daran wird laut dem Bundeskanzleramt auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) teilnehmen.
 
oe24 berichtet auch heute wieder LIVE über die aktuellen Ereignisse

 22:54

Aktuelles Update zum Coronavirus durch Ministerien

Das Innen- und das Gesundheitsministerium informieren morgen, Donnerstag, um 9:30 Uhr im Innenministerium über die aktuelle Lage rund um das Corona-Virus. Die APA wird berichten.

 22:37

Coronavirus erstmals auch in Norwegen nachgewiesen

Auch in Norwegen ist zum ersten Mal das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Eine in Nordnorwegen wohnhafte Person, die am Wochenende aus China in das skandinavische Land zurückgekehrt sei, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte das norwegische Gesundheitsinstitut am Mittwochabend mit. Der Person gehe es gut, Symptome der Erkrankung zeige sie nicht.

Die Ansteckungsgefahr sei sehr gering, sagte eine Institutssprecherin am Abend auf einer Pressekonferenz. Norwegischen Medien zufolge soll es sich um eine Frau aus Tromsø handeln. Die skandinavischen Nachbarn Schweden und Finnland hatten am Mittwoch jeweils ihren zweiten bestätigten Coronavirus-Fall gemeldet. In Dänemark wurde der Erreger bisher noch nicht nachgewiesen.

 19:32

Drei Personen in Kroatien infiziert

In Kroatien sind bis Mittwochabend insgesamt drei Coronavirus-Fälle bestätigt worden. Nach Angaben der Behörden gibt es zudem mehrere Verdachtsfälle. Mehr als 80 durchgeführte Tests fielen negativ aus. Die epidemiologische Situation im Land sei immer noch stabil, erklärte der Gesundheitsminister Vili Beros laut Medien bei einer Pressekonferenz des staatlichen Krisenstabs.

 18:55

Alle Tiroler Tests sind negativ

 18:39

Coronavirus - Bereits 400 Infektionsfälle in Italien - aber weniger als vier Prozent der getesteten Personen sind positiv

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Italien ist auf 400 Fälle gestiegen. Laut Zivilschutz Angelo Borrelli wurden 258 Fälle in der Lombardei gemeldet, wo der Infektionsherd lokalisiert wurden. 71 Fälle gab es in Venetien und 47 in der Emilia Romagna. In insgesamt neun italienischen Regionen, darunter auch Südtirol, gab es Infektionsfälle.

Über 10.000 Tests wurden in Italien durchgeführt. Weniger als vier Prozent ergaben ein positives Ergebnis, sagte Borrelli bei einer Pressekonferenz im Sitz des Zivilschutzes in Rom.

Die Bilanz der Todesopfer der Coronavirus-Epidemie in Norditalien ist am Mittwoch auf zwölf gestiegen. Am Mittwoch wurde erstmals ein Todesopfer in der norditalienischen Region Emilia Romagna gemeldet. Die Zahl der Infektionen stieg auf 374 Fälle, die meisten davon in der Lombardei. Erstmals gab es bestätigte Infektionen auch in der Adria-Region Marken. Zu den Infizierten zählten auch sechs Minderjährige, darunter ein vier Jahre altes Mädchen. Bisher wurden italienweit 9.462 Tests durchgeführt.

 18:14

57 St. Pöltner Krankenhaus-Mitarbeiter negativ getestet

Tests auf das Coronavirus sind bei allen 57 Mitarbeitern des Universitätsklinikums St. Pölten, die bis zum Wochenende auf Betriebsausflug in Venedig waren und den Karneval besucht hatten, negativ ausgefallen. Dieses Ergebnis der Untersuchungen hat Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding am Mittwochabend mitgeteilt.

Die Tests seien eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, betonte der Sprecher. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien weiterhin dienstfrei gestellt.

 17:54

Litauen ruft vorsorglich Notstand aus

Das baltische EU-Land Litauen hat als vorbeugende Maßnahme gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus den landesweiten Notstand ausgerufen. Der Schritt sei angesichts der wachsenden Zahl von Coronavirus-Fällen in der Welt und der Ausbreitung der Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Europa unternommen worden, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Algirdas Seselgis am Mittwoch.

In Litauen sind bisher noch keine Fälle nachgewiesen worden. Nach Regierungsangaben soll die Notstandserklärung dazu beitragen, die Arbeit der zuständigen Institutionen einfacher zu koordinieren. Auch könnten damit im Ernstfall rasch staatliche Ressourcen mobilisiert werden, hieß es in einer Mitteilung.

 17:53

Auch bereits drei Tiroler Quarantäne-Fälle negativ

Unter den 30 negativen Testergebnissen befinden sich auch drei von jenen Hotelangestellten, die sich in Quarantäne befinden und die mit der infizierten 24-Jährigen zusammenarbeiteten. Insgesamt sind derzeit zwölf Personen in Quarantäne.

 17:22

Wiener KAV stellt Reiserückkehrer dienstfrei

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) hat seine Sicherheitsmaßnahmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus verschärft. Mitarbeiter des städtischen Spitalbetreibers, die sich kürzlich in Regionen, wo das Virus inzwischen weit verbreitet ist, aufgehalten haben, werden nach ihrer Rückkehr für zwei Wochen dienstfrei gestellt. Ein KAV-Sprecher bestätigte am Mittwoch einen Online-Bericht der "Presse".

"Wenn Personen aus Krisenregionen zurückkommen, weisen wir diese an, 14 Tage nicht zum Dienst zu erscheinen", so der Sprecher gegenüber der APA. Der KAV richte sich dabei nach den partiellen Reisewarnungen, die es derzeit für bestimmte Regionen in China, Südkorea und Italien. Man habe sich für diese Vorsichtsmaßnahme entschieden, "weil wir uns als Teil der kritischen Infrastruktur begreifen".

Die Dienstfreistellungsregelung umfasst das gesamte Personal - also von ärztlichen Mitarbeitern über Pflegekräfte bis zum Reinigungspersonal. Einige Dienstnehmer seien bereits davon betroffen, sagte der Sprecher. Der Spitalsbetrieb sei dadurch derzeit nicht eingeschränkt.

 17:11

Hotel auf Teneriffa bleibt abgeriegelt

Das wegen Coronavirus-Fällen unter Quarantäne gestellte Hotel auf Teneriffa ist weiterhin durch die Polizei abgeriegelt. Auch vier Österreicher sind unter den Gästen. "Wir können zwar aus dem Gebäude, dürfen aber das Hotelgelände nicht verlassen", sagte der deutsche Urlauber Lars Winkler am Mittwoch. "Viele Leute bleiben aber im Zimmer."

Auslöser der Isolierung des Hotels am Dienstag im Südwesten der Insel war ein positiver Test auf den Covid-19-Erreger bei einem Touristen aus Norditalien. Neben seiner Frau wurden mittlerweile zwei weitere Italiener aus seiner Reisegruppe positiv getestet, wie die Gesundheitsbehörden der Kanarischen Inseln mitteilten. Sie werden im Krankenhaus behandelt.

Insgesamt sollen sich mehr als 1.000 Menschen in dem Hotel aufhalten. Unter den Urlaubern befinden sich auch vier Österreicher. Dem Paar aus Wien und zwei weiteren Österreichern geht es laut österreichischem Außenministerium gut. Neben den vier Österreichern könnten es noch einige wenige mehr werden.

 17:10

++++ Mitarbeiter der Wiener UNO-City negativ getestet ++++

Jener Mitarbeiter des Vienna International Center (VIC), der am Mittwoch mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion in ein Wiener Spital gebracht worden war, ist negativ getestet worden. Der medizinische Dienst des VIC wird die Situation aber weiterhin genau beobachten, teilte der Informationsdienst der UNO (UNIS) in Wien am späten Mittwochnachmittag mit

 15:49

Eine Patientin aus Deutschland ist Kindergärtnerin

Die in Düsseldorf behandelte Coronavirus-Patientin ist als Kindergärtnerin tätig. Sie arbeite in einem Kindergarten, sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Die Kinder aus der Einrichtung und deren Eltern seien angewiesen worden, zu Hause zu bleiben.

Das Ehepaar, das im Düsseldorfer Uniklinikum behandelt werde, habe noch zwei Wochen am gesellschaftlichen Leben teilgenommen, "wo das Virus so weit war, dass die Menschen sich anstecken konnten", sagte Laumann.

 15:45

Tourist aus Hongkong gestorben: Hotel in Frankreich gesperrt

Aus Sorge vor dem neuartigen Coronavirus ist in Frankreich nach dem Tod eines Touristen aus Hongkong ein Hotel teilweise abgeriegelt worden. Mitarbeiter und Gäste seien aufgerufen, das Hotel in der französischen Stadt Beaune in der Region Burgund nicht zu verlassen, erklärte die Hotelgruppe Accor am Mittwoch.

Der regionalen Gesundheitsbehörde zufolge betrifft die Maßnahme allerdings lediglich eine Gruppe von 30 Reisenden, zu der auch der Verstorbene gehörte. Die Maßnahme sei vorsorglich von der Behörde angeordnet worden, um ein mögliches Risiko der Kontaminierung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 auszuschließen, so die Hotelgruppe. Die Reisegruppe hatte eigentlich geplant, am Mittwoch mit dem Bus nach Paris weiterzureisen. Andere Hotelgäste, die keinen Kontakt mit dem Mann gehabt haben, durften das Hotel verlassen, wie die Gesundheitsbehörde erklärte.

Die Todesursache des Touristen war zunächst unklar. Er war in der Nacht auf Mittwoch gestorben. Die Testergebnisse würden bis Ende des Tages erwartet. Der Gesundheitsbehörde zufolge hat der Mann zuvor keine verdächtigen Symptome gehabt.

 15:41

Tiroler Testergebnisse lassen noch auf sich warten

In Tirol hat man in Sachen Coronavirus auch Mittwochnachmittag vorerst noch auf die Testergebnisse unter anderem der zwölf in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen gewartet. Man rechne noch im Laufe des Tages damit, könne es aber nicht genau sagen wann, hieß es seitens des Landes gegenüber der APA. Indes befand sich das infizierte italienische Pärchen nach wie vor in gutem Zustand.

Insgesamt standen Testergebnisse von rund 65 Personen aus - der überwiegende Teil, nämlich 62, aus jenem Innsbrucker Hotel, in dem die 24-jährige Frau als Rezeptionistin arbeitet. Von den zwölf Personen in Quarantäne befand sich niemand in der Innsbrucker Klinik, sondern die Personen hielten sich entweder im Hotel in Isolation auf oder zu Hause. Bei jenen neun Personen aus dem Hotel, die unter Quarantäne gestellt wurden, handelt es sich um Hotelmitarbeiter. Das Hotel nahe des Bahnhofes war am Dienstag in den späten Abendstunden wieder frei gegeben worden.

 15:00

Wiener Coronaverdacht-Patientin postet aus Spital - später verlief ein Test zum Glück negativ

 14:46

Verdachtsfall in Niederösterreich

In Niederösterreich ist am Mittwoch ein Coronavirus-Verdachtsfall bekannt geworden. Einem Onlinebericht der "NÖN" zufolge hat eine Frau aus Gablitz (Bezirk St. Pölten) nach der Rückkehr aus einem Italien-Urlaub "typische Symptome" aufgewiesen. Nach Angaben von Landeskliniken-Holding-Sprecher Bernhard Jany befindet sich eine weibliche Person auf der Isolierstation des Uniklinikums St. Pölten.

 14:05

+++ Nächster Corona-Alarm in Wien: Verdachtsfall in UNO +++

 13:43

+++ Verdachtsfall in Wiener Gymnasium negativ ++++

 13:10

FPÖ sieht Versäumnisse auf Regierungsseite

Die FPÖ kritisiert die Bundesregierung für ihre Informationsarbeit beim Thema Coronavirus. Es gebe "keine Kommunikation aus einem Guss", dafür aber einen "Fleckerlteppich", sagte FPÖ-Klubchef Herbert Kickl am Mittwoch. Gleichzeitig betonte er, es gehe ihm keinesfalls darum, aus der Situation politisches Kleingeld zu schlagen. Genau das aber sahen die NEOS - und zwar sowohl bei FPÖ wie auch SPÖ.

 11:49

Test bei Lehrerin positiv?

Im Ministerrat kündigte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) an, dass man die Schule lediglich bei einem positven Testergebnis abriegelt werde. Danach werde abgeklärt, ob es Kontakt zu infizierten Personen gab. Wer nicht in Kontakt mit der betreffenden Lehrerin war, könne dann nach Hause gehen. Sollte es Kontakt gegeben haben, "dann wird es in einzelnen Fällen natürlich auch notwendig sein, die Personen zu isolieren oder in Quarantäne zu nehmen", so Kurz.

Mittlerweile wurde die Schule abgerieglt. Ob das heißt, dass auch der Test bei der Lehrerin positiv verlief, ist aber noch unklar. Bisher kam keine offizielle Meldung.

 11:22

ÖBB: Mehr Storno-Anfragen aufgrund von Coronavirus

Das ÖBB-Kundenservice bekomme derzeit vermehrt Anfragen wegen Stornomöglichkeiten aufgrund des Coronavirus.

Die Mitarbeiter der ÖBB - insgesamt arbeiten rund 40.000 Personen im Konzern - werden über die klassischen Verhaltensstandards puncto Hygiene informiert. Und: An Beschäftigte, die Kundenkontakt haben, also etwa Schaffner und Schaltermitarbeiter, werden Desinfektionsfläschchen ausgeteilt.

 11:14

ÖBB reinigen Italien-Züge besonders gründlich

Die ÖBB reinigen ob der Verbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien ihre Italien-Züge besonders gründlich. "Wir haben zusätzliche Reinigungsmaßnahmen vorgesehen, um vorbeugend zu arbeiten", sagte ein ÖBB-Sprecher am Mittwoch zur APA. Kunden, die Zugtickets nach Italien gebucht haben, können diese bis 1. März kostenlos stornieren. Über eine Verlängerung werde bei Bedarf entschieden.

An eine Einschränkung des Zugverkehrs zwischen Österreich und Italien denken die Bundesbahnen derzeit nicht. Derzeit fahren täglich etwa 20 Züge von und nach Italien, inklusive Nachtzüge. Wegen der Bettwäsche in den Nachtzügen bräuchten sich die Fahrgäste keine Sorgen zu machen, so Sprecher Robert Lechner auf Anfrage. Die gesamte Bettwäsche werde ohnehin immer komplett abgezogen und gereinigt, und bei der Reinigung dann auch desinfiziert.

 11:06

Tiroler Patienten weiter fieberfrei und stabil

Das Pärchen aus Italien, das in Tirol positiv auf das Coronavirus getestet worden war, befindet sich in der Innsbrucker Klinik weiter in einem guten Zustand. "Sie sind beide nach wie vor fieberfrei und stabil", sagte eine Kliniksprecherin der APA. Die Entscheidung über eine Entlassung aus dem Krankenhaus noch in dieser Woche soll am Freitag fallen.

Zuvor würden am Freitag noch einmal letzte Testuntersuchungen durchgeführt. Derzeit werden die beiden 24-Jährigen laufend überwacht, hieß es. Von den zwölf in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen, die ebenfalls einen guten Gesundheitszustand aufweisen sollen, befinde sich indes niemand in der Klinik, so die Sprecherin.

 10:22

+++ Wiener Schule evakuiert: Corona-Verdacht in der Josefstadt +++

Das BGRG Albertgasse soll evakuiert worden sein, weil sich eine Lehrerin womöglich angesteckt haben könnte. Die Pädagogin soll sich erst kürzlich in Italien aufgehalten haben.

 10:03

+++ Wirtschaftskammer bereitet Kurzarbeit in Reisebüros vor +++

Die Wirtschaftskammer bereitet wegen des Ausbruchs des Coronavirus Kurzarbeit in Reisebüros vor. Der zuständige Fachverband sei dazu in Gesprächen mit der Gewerkschaft GPA-djp, sagte WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Das Geschäft der Reisebüros mit österreichweit rund 10.000 Mitarbeiter sei "nahezu zum Erliegen gekommen", Buchungen "dramatisch eingebrochen".

 09:21

Europäische Handelskammer fürchtet "krasse" Folgen

Der Präsident der Europäischen Handelskammer in China, Jörg Wuttke, hält die wirtschaftlichen Folgen durch den neuartigen Coronavirus für "weit krasser als die meisten vermuten". "Mich erreichen Hilfeschreie aus allen Ecken", sagte Wuttke der Zeitung "Die Welt" vom Mittwoch. Viele in China tätige mittelständische Unternehmen trieben bereits auf den Bankrott zu.

Zahlreiche dieser Firmen hätten seit Wochen keine Einnahmen mehr. "Für große Konzerne ist das meist kein Problem", sagte Wuttke. "Aber viele Mittelständler kommen schon jetzt in die Bredouille."

Bisher unterschätzt werden demnach auch die Folgen für die Versorgung in Deutschland. Allein die großen Reedereien Cosco und Maersk hätten in den vergangenen vier Wochen jeweils 70 Containerschiffe nicht auslaufen lassen. Da die Schiffe sechs Wochen unterwegs seien, kämen derzeit zwar immer noch Schiffe aus China an, "schon bald werden aber sehr viel weniger ankommen, dann werden in Europa etliche Produkte knapp werden", sagte der Handelskammer-Chef. Dies dürfte ab März besonders die Pharmabranche treffen, aber auch andere Bereiche.

 09:03

China ordnete Desinfektion von Banknoten an

In China sollen Banknoten desinfiziert werden, um Neuansteckungen zu unterbinden. Der Zeitung "China Securities Journal" zufolge wurden entsprechende Vorgaben von der Finanzaufsicht CBIRC verbreitet. Demnach ist ferner vorgesehen, dass Banken auch ihre Schalter und andere von Kunden häufig besuchte Orte häufiger zu desinfizieren.

 09:03

Conte ruft zu nationaler Geschlossenheit auf

Der italienische Premier Giuseppe Conte hat seine Landsleute und die Politik zu Zusammenhalt im Einsatz gegen die Eingrenzung der Coronavirus-Infektion aufgerufen. "Das ist die Zeit der Kohäsion und der nationalen Einheit, nicht der Polemik. Italien erwartet sich von allen politischen Kräften Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und Professionalität", sagte Conte.

Im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" (Mittwochausgabe) verteidigte der Regierungschef die von seinem Kabinett bisher ergriffenen Maßnahmen zur Coronavirus-Eindämmung. "Wir verfügen über die besten Experten. Jeder ist aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten. Die Zahl der Infektionsfälle darf uns nicht beunruhigen. Sie sind das Resultat effizienter Kontrollen", sagte Conte.

"Die Regierung arbeitet kompakt zur Bewältigung eines Notstands, mit dem wir uns bisher noch nie gemessen hatten. Wir tun dies mit Mut und Entschlossenheit", erklärte der Premier. Seine Regierung habe von Anfang an "angemessene Maßnahmen" zur Eindämmung des Virus ergriffen. Unter anderem habe Italien die Flugverbindungen zu China unterbrochen. "Mit den direkten Flügen landen 12.000 Menschen pro Woche aus China in Italien. Mit diesen Zahlen hätten wir kein effizientes Quarantäne-System organisieren können", sagte Conte.

 09:03

Verdachtsfall in Kärnten: Testergebnis noch heute =

Das Testergebnis des Kärntner Coronavirus-Verdachtsfall soll im Laufe des Tages vorliegen. Wie Gerd Kurath vom Landespressedienst auf APA-Anfrage sagte, kam die verstorbene Urlauberin aus dem Raum Udine. Sie war seit Freitag in Kärnten. Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) appelliert an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren. "Es werden alle notwendigen Vorkehrungen und Maßnahmen gesetzt."

 08:09

Corona-Alarm in Kärnten

In Bad Kleinkirchheim ist eine 56jährige Italienerin heute Nacht verstorben. Da der Notarzt den Verdacht auf Corona-Virus nicht ausschließen konnte, sind die entsprechenden Maßnahmen, wie von der Regierung gestern festgelegt, umgehend angelaufen. Bei der Toten aus Friaul wurde der entsprechende Abstrich gemacht, ebenso wurden weitere Untersuchungen angeordnet. Das Ergebnis steht noch aus. Die Apartmentanlage wurde gesperrt, d. h. Angehörige wie Bewohner dürfen das Haus nicht verlassen und werden ebenfalls untersucht.

Die Befragungen durch die Polizei laufen, um etwaige Kontakte der Familie mit weiteren Personen feststellen zu können. Die Informationskette zwischen Behörden, Land und Italien läuft, um sämtliche weitere notwendige Schritte einleiten zu können. Die Landesregierung hat in ihrer gestrigen Sitzung alle Maßnahmen, die im Falle von Corona-Verdachtsfällen oder Krankheitsfällen einzuleiten sind, festgelegt.

 07:38

Einsatzstab tagt

Der Einsatzstab der Regierung tagt bereits heute um 7.30 Uhr wieder. Es geht um das Vorgehen bei weiteren möglichen Abriegelungen, wie gerade in Tirol. Denn es sei davon auszugehen, dass Weitere nötig sein könnten. Daran wird laut dem Bundeskanzleramt auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) teilnehmen.

 06:55

Sorge über Rezession in Italien

Mailand ist stolz auf seinen Status als Italiens Wirtschafts- und Modemetropole. Doch die Krise um den Ausbruch des Coronavirus in der Region Lombardei bremst nicht nur die Regionalhauptstadt aus, sondern könnte die gesamte Wirtschaft des Landes anstecken.

Und um die ist es sowieso seit Jahren nicht gut bestellt. Im letzten Quartal 2019 sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent - der größte Rückgang im Vergleich zum Vorquartal seit fast sieben Jahren.

"Uns geht es sowieso schon nicht sehr gut, und wir riskieren nun ernsthaft eine Rezession", sagte der Ökonom Andrea Giuricin von der Mailänder Bicocca-Universität. Die Behörden kämpfen mit drastischen Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Virus. Mehrere Gemeinden in der Provinz Lodi rund 60 Kilometer von Mailand entfernt wurden isoliert.

 06:36

San Francisco rief "proaktiv" Notstand aus

Die US-Westküstenmetropole San Francisco hat wegen Befürchtungen einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus den Notstand ausgerufen. Dies sei ein "proaktiver" Schritt, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

"Zwar gibt es unter den Einwohnern von San Francisco noch keine bestätigten Fälle, aber die globale Lage ändert sich rasch und wir müssen die Vorsorge verstärken", sagte Bürgermeisterin London Breed. Per Notstandserklärung können im Ernstfall rasch Gelder und andere Hilfsmittel mobilisiert werden. In Kalifornien wird bei Naturkatastrophen wie Waldbränden oder Erdbeben oft der Notstand ausgerufen, um Soforthilfe besser zu koordinieren.

In Washington hatte am Dienstag die US-Gesundheitsbehörde CDC vor einer Ausbreitungsgefahr des neuartigen Coronavirus auch in den Vereinigten Staaten gewarnt. In den USA sind laut CDC bisher 53 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen.

 06:30

Erster Fall in Südamerika

In Brasilien ist am Dienstag vermutlich der erste Coronavirus-Fall registriert worden, wie das Gesundheitsministerium des Landes auf Twitter mitteilte. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Südamerika überhaupt handeln. In der offiziellen Mitteilung des Ministeriums hieß es, man untersuche zusammen mit den städtischen und bundesstaatlichen Gesundheitsbehörden einen Fall in Sao Paulo.

Diesen soll nach einem Bericht des Portals G1 das Albert-Einstein-Krankenhaus festgestellt haben. Demnach habe ein 61 Jahre alter Mann, der zwischen dem 9. und 21. Februar nach Norditalien gereist war, die Symptome der Krankheit wie Husten gezeigt haben. Er sei nun zu Hause isoliert. Im Institut Adolfo Lutz, so etwas wie dem akkreditierten Labor des Gesundheitsministeriums, soll noch zweiter Test gemacht werden.

 06:30

Coronavirus-Einsatzstab tagt in Wien

In Wien tagt am heutigen Mittwochmorgen ab 07.30 Uhr im Innenministerium wieder der Einsatzstab der Bundesregierung zum Coronavirus. Daran wird laut dem Bundeskanzleramt auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) teilnehmen.