Intensivstation

Bombenanschlag - Zustand von Kärntner Opfer besserte sich

27-Jährige muss aber nach wie vor auf Intensivstation von LKH Graz bleiben.
Graz/Guttaring. Der Gesundheitszustand einer Kärntnerin, die im September Opfer einer Paketbombe geworden war, hat sich weiter gebessert. Dies teilte das LKH Graz am Montag der APA mit. Man habe nach den beiden Operationen nun erneut die Verbände gewechselt, der Heilungsverlauf sei sehr zufriedenstellend. Die Frau, die schwere Verbrennungen davongetragen hatte, bleibt aber weiter auf der Intensivstation.
 
Durch die Explosion der Paketbombe waren rund 40 Prozent der Haut der 27-jährigen Kärntnerin verbrannt. Von den Verbrennungen zweiten und dritten Grades waren vor allem das Gesicht und die oberen Extremitäten, aber auch der Brustbereich und der Bauch betroffen. Die Frau hatte u.a. eine Eigenhaut-Transplantationen erhalten.
 
Den Anschlag haben der 28-jährige Ex-Mann der Frau und sein Freund (29) gestanden. Letzterer legte die Paketbombe vor der Tür eines Mehrparteienhauses in Guttaring (Bezirk St. Veit an der Glan) ab und läutete bei der 27-Jährigen. Als diese die Tür öffnete, löste ihr in Sichtweite wartender Ex-Mann die Explosion aus. Beide sind in Haft.

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