Gamsbock-Kopf vor Kärntner Jagdverein

Grausiger Scherz

Gamsbock-Kopf vor Kärntner Jagdverein

Das zweijährige Tier wurde während der Schonzeit getötet.

Ein weiterer Fall von Wilderei hat am die Polizei in Sachsenburg (Bezirk Spittal/Drau) beschäftigt. Dort fand ein Passant den abgetrennten Kopf eines zweijährigen Gamsbockes auf der Anschlagtafel eines Jagdvereines mitten im Ortsgebiet. Das Haupt des Tieres war laut Polizei fachmännisch abgetrennt und auf einen Nagel gesteckt. Seit Monaten wird im Lavanttal nach einem Wilderer gefahndet.

Nachahmungstäter
"Der oder die Täter müssen sich ausgekannt haben", sagte ein Polizeibeamter auf Anfrage. Der Körper des Gamsbockes wurde noch nicht gefunden. Einen direkten Zusammenhang mit den Wildereien im Lavanttal in den vergangenen Monaten sah der Beamte nicht: "Wir gehen davon aus, dass es sich um einen Nachahmungstäter handelt." Der Wert des geschossenen Tieres beläuft sich auf circa 1.000 Euro, für Gamsböcke gilt derzeit Schonzeit.

Wilderer
Die Kärntner Exekutive fahndet noch immer nach einem Wilderer, der im Lavanttal sein Unwesen treibt. Ein ausgeweidetes Hirschkalb war von einem Unbekannten über die Ortstafel von Matschenbloch (Bezirk Wolfsberg) gehängt worden. Mitte Jänner fand man bei Wernberg (Bezirk Villach-Land) einen verendeten Rehbock, dem das Haupt fachgerecht abgetrennt worden war. In diesem Fall wird allerdings kein Zusammenhang mit dem Wilderer im Lavanttal vermutet, es soll sich ebenfalls um einen Nachahmungstäter handeln.

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