Kärntner BZÖ kauft Haiders Unfallwrack

Keine Versteigerung

Kärntner BZÖ kauft Haiders Unfallwrack

Der Phaeton soll in Landesverwahrung bleiben, damit es - wie beim ermordeten Kennedy - immer wieder untersucht werden kann.

Das Kärntner BZÖ will jetzt selbst das Unfallwrack des am 11. Oktober 2008 bei einem selbst verschuldeten Autounfall umgekommenen Landeshauptmannes Jörg Haider kaufen. Rund 40.000 Euro verlangt die Auto-Leasingfima als Eigentümerin des Wagens vom Land Kärnten. Die Partei wird die Rechnung übernehmen, so Landesbündnischef Uwe Scheuch.

Analogie zu Kennedy
Landeshauptmann Gerhard Dörfler erklärte, das Fahrzeug in sicheren Händen wissen zu wollen: "Ich will das Wrack so lange haben, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind." Auch nach dem Mord am amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy habe es immer wieder Untersuchungen gegeben, aber bis heute wisse niemand, was genau passiert sei, meinte Dörfler. Das Wrack soll daher in Landesverwahrung bleiben.

Versteigerung damit passé
Die ursprünglichen Pläne Dörflers, das Wrack des VW Phaeton vom Land ankaufen zu lassen und anschließend zu versteigern oder einem Künstler zur Verfügung zu stellen, sind damit vom Tisch. Scheuch bezeichnete die Diskussion, ob Steuergeld für den Kauf des Wracks eingesetzt werden solle, als "beschämend". Daher habe er sich entschlossen, die notwendigen 40.000 Euro aus der Parteikasse zu bezahlen.

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