Klagenfurt

Kärntner Sparkasse mit Verlusten

Slowenien ist das große "Sorgenkind" der Bank.

Die Kärntner Sparkasse hat im Geschäftsjahr 2012 beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ein Minus von 11,1 Mio. Euro eingefahren. Hauptverantwortlich ist Slowenien, wo ein Verlust von 9,2 Mio. Euro eingefahren wurde.

Noch positives Ergebnis
Mit der Auflösung von Rücklagen wurde schließlich ein Jahresüberschuss von 0,53 Mio. Euro ausgewiesen. Im Jahr davon hatte das Unternehmen noch 10,2 Mio. Euro Gewinn geschrieben.

Die anhaltende Wirtschaftskrise hat dazu geführt, dass die Risikovorsorgen konzernweit um 48,1 Prozent von 32,1 auf 47,6 Mio. Euro angestiegen sind, ausschlaggebend war  "Verschlechterung der Kreditqualität im gesamten Einzugsgebiet". In Kärnten stiegen die Risikovorsorgen um 54, in Slowenien um 40 Prozent. Man habe bereits 2011 auf die Probleme in Slowenien reagiert, und zwar mit Umstrukturierungen und striktem Kostenmanagement.

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