Lehrer starb
 vor Augen der Schüler

Klagenfurt

Lehrer starb
 vor Augen der Schüler

Im Beisein seiner Schüler wurde ein Lehrer in Genf von einem Auto angefahren – tot.

Wie jedes Jahr unternahm Physiklehrer Heinrich S. (61) mit 24 Maturanten des BRG Klagenfurt-Viktring eine Klassenfahrt zur Forschungseinrichtung für Kernforschung CERN nach Genf.

Nach der Führung ging die Gruppe am Donnerstag noch in ein Lokal abendessen. Als sich der „Heinzi“, wie alle den Professor liebevoll nennen, und sechs Schüler zu Fuß auf den Heimweg machten, kam es zum Drama.

Ein Auto raste in die Gruppe und erfasste den 61-jährigen Lehrer und eine Schülerin, die entlang der Straße gingen. Während das Mädchen mit leichten Verletzungen glimpflich davon kam, „wurde der Lehrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb“, so Landesschulinspektorin Susanne Traussnig am Freitag zu ÖSTERREICH.

Zwei Schüler versuchten, Lehrer zu reanimieren

„Zwei Schüler versuchten, den Lehrer noch zu reanimieren. Leider vergeblich. Wir sind alle sehr bestürzt“, so Traussnig. Ein Vater einer Maturantin und ein ehemaliger Schüler des BRG, der den Ausflug mit veranstaltete, betreut die geschockten Schüler. Die Jugendlichen sollten mittlerweile alle wieder zu Hause sein.

Freitagfrüh wurden die anderen Gymnasiasten von der Direktorin vom Unfall des begeisterten Tennisspielers informiert. Ein Gedenkgottesdienst wurde abgehalten, vor der Schule die schwarze Fahne gehisst. Gerfried B., Tennislehrer beim Sportclub Ossiacher See: „Ich war mit Heinrich seit der Kindheit befreundet. Ich bin sehr betroffen.“

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