Mega-Fels droht nun Häuser zu verschütten

Heute soll er abgetragen werden

Mega-Fels droht nun Häuser zu verschütten

100 Soldaten sind im Einsatz. 15 Häuser blieben am Donnerstag evakuiert.

Kärnten. Nach den Unwettern vom Wochenende sind am Donnerstag in Oberkärnten die Aufräumarbeiten auf Hochtouren weitergelaufen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Gemeinde Feld am See (Bezirk Villach-Land), wo ein loser Felsbrocken eine Siedlung darunter bedroht. Da das Risiko einer Sprengung zu groß ist, wird er händisch abgetragen, 15 Häuser bleiben nach wie vor evakuiert. Der Plan wurde jedoch auf heute verschoben.

100 Soldaten sind in der Gemeinde voll im Einsatz

Einsatz. Rund 100 Soldaten und fünf Hubschraubern sind in der Gemeinde im Einsatz. Am Donnerstag hätte der Felsbrocken abgetragen werden sollen, Nebel zog den Plänen aber einen Strich durch die Rechnung. „Hier wird es auch sehr herausfordernd sein, da es im schwierigen Gelände ist und der Felsen zuerst gesichert werden muss. Dann werden Anker angebracht, um den Felsen abzutransportieren“, sagte Bundesheer-Sprecher Christoph Hofmeister.

Aber auch in anderen Teilen Kärntens hat es am Donnerstag nach wie vor Verkehrsbehinderungen und gesperrte Straßen gegeben. Im Rosental (Bezirk Klagenfurt-Land) war die Waidischer Straße (L 103) gesperrt, am Donnerstag wurden die Problemstellen von einem Techniker besichtigt. In St. Veit ist die Kappeler Straße (L 94) noch bis heute wegen Überflutung gesperrt. Und im Bereich der Straßenmeisterei Feldkirchen bleibt die Hochrindl Straße (L 65) noch bis morgen gesperrt.

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