Nach Attacke: Jäger erschoss wilde Amok-Kuh

Tier ließ Retter nicht zum Opfer

Nach Attacke: Jäger erschoss wilde Amok-Kuh

Jungbauer Christopher H. ist am Donnerstagabend in Radenthein (Bezirk Spittal an der Drau) von einer Kuh attackiert und schwer verletzt worden. Laut Polizei ließ sich die Kuh nicht beruhigen, weshalb der Verletzte ­zuerst nicht geborgen werden konnte – das wild gewordene Tier musste schließlich erschossen werden.

Gegen 20.30 Uhr war der 28-Jährige auf einem Bauernhof gemeinsam mit zwei anderen Männern dabei, Klauenpflege bei den Rindern durchzuführen. Nachdem sie eine zehnjährige Kuh versorgt hatten, wollten sie diese aus dem Klauenpflegestand in den Stall führen. Dabei riss sich das Tier aber los und rannte auf eine steile Wiese. Alle drei Männer versuchten, die Kuh wieder in den Stall zu treiben.

Völlig unerwartet ging dann die Kuh auf den 28-Jährigen los und rannte ihn nieder. Christopher H. wurde im Bereich des Brustkorbs schwer verletzt, konnte sich aber noch in einen Steilhang retten.

Die schnell am Unfallort eingetroffenen Rettungskräfte konnten wegen der immer noch aggressiven Kuh nicht zum Verletzten. Aus diesem Grund wurde das Tier von einem Jäger erschossen.

Der 28-Jährige wurde mit einem Hubschrauber ins Landeskrankenhaus Villach geflogen.

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